27. Mai 2026
Podiumsdiskussion: Autoritäre Praktiken weltweit – Gefahren für die Menschenrechte und Gegenwehr
Beginn 19:00
Ob die Einschränkung zivilgesellschaftlicher Freiheiten, die Kriminalisierung von Minderheiten oder die Unterdrückung kritischer Stimmen, autoritäre Praktiken sind längst keine lokalen Phänomene mehr, sondern eine globale Bedrohung. Von Anti-NGO-Gesetzen über Repressionen gegen Frauen, LGBTIQ+-Personen und Migrant*innen bis hin zu staatlicher Überwachung und Desinformationskampagnen: Die Muster ähneln sich weltweit, während die Auswirkungen vor Ort oft unterschiedlich ausfallen.
Anlässlich der Jahresversammlung der deutschen Sektion von Amnesty International, die dieses Jahr am Pfingstwochenende in München stattfindet, diskutieren internationale Expert*innen über Strategien des Widerstands, um ein weiteres Abrutschen in eine dystopische Zukunft zu verhindern.
Es diskutieren:
Hannah Osei, Direktorin von Amnesty International Ghana
Lucie Laštíková, Direktorin von Amnesty International Tschechien
Isa Sanusi, Direktor von Amnesty International Nigeria
Moderation: Ann-Marlen Hoolt, Süddeutsche Zeitung
Die Diskussion findet auf Englisch statt. Es wird eine Simultandolmetschung angeboten.
Weitere Informationen zur Veranstaltung und den Zugang zum Livestream finden sich auf der Webseite des Pädagogischen Instituts – Zentrum für Kommunales Bildungsmanagement: https://www.pi-muenchen.de/veranstaltungsreihe
Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „München Global Engagiert“, einer Maßnahme aus dem Handlungskonzept Flucht und Entwicklung der Landeshauptstadt München. Angesichts einer zunehmend globalisierten Welt möchte die Reihe für globale Zusammenhänge sensibilisieren. Die Veranstaltungsreihe wird in Kooperation organisiert von: Referat für Bildung und Sport, Referat für Arbeit und Wirtschaft, Sozialreferat, Nord-Süd-Forum München e. V., MORGEN e. V., Bellevue di Monaco und Bayerischer Flüchtlingsrat e.V.
Beginn 19 Uhr
Eintritt frei
Keine vorherige Anmeldung erforderlich