19. Februar 2026
München leuchtete…nicht für jeden – Was Gedenktafeln in der Stadt verschweigen
Beginn 14:28–18:00
Es gibt in München etwa 150 Gedenkplatten. Auf diesen wird an bekannte Münchnerinnen und Münchner erinnert, die die Stadt in irgendeiner Form geprägt haben. Dabei erzählen die Plaketten ganz nebenbei viele hundert Jahre Stadtgeschichte. Das Buch „München leuchtete nicht für jeden“ von Andrea Kästle lässt den Leser auf einem Spaziergang durch Altstadt und Lehel, Maxvorstadt und Schwabing, über die Ludwigvorstadt bis auf die rechte Seite der Isar insgesamt 60 dieser Gedenktafeln entdecken und erzählt vor allem die Geschichte, die darauf keinen Platz gefunden haben. Die Bandbreite reicht dabei von William von Occam, dem großen spätmittelalterlichen Denker, der im 14. Jahrhundert in München lebte, bis hin zu Gustl Bayrhammer, dem als Meister Eder bekannten bayerischen Volksschauspieler. Die allermeisten von ihnen liebten München. Und doch sind sie oft an dieser Liebe verzweifelt …
Andrea Kästle, geboren in München, ist seit vierzig Jahren als Redakteurin tätig, u.a. für die Berliner Zeitung, die SZ, die Zeit, den Münchner Merkur und die Abendzeitung. Für Ihre Arbeit wurde sie mit dem Joseph-Roth-Preis für Publizistik in Klagenfurt ausgezeichnet. Sie hat zwei Kinder und lebt in München.
Beginn 18 Uhr
Eintritt 18 Euro für Vereinsmitglieder, Gäste 20 Euro
Karten unter 089/38889395 oder per Mail unter info@freunde-muenchens.de
Foto (c) Andrea Kästle