Vorschau April 2010

 

 

Ausstellung

Schleierhaft in TaliBURKAn

Die Ausstellung vereint Arbeiten dreier Künstlerinnen zum Thema Frau und Islam. Die in Bagdad geborene irakische Künstlerin Iman Mahmud arbeitet auf farbigen Stoffen und bemaltem Papier mit arabischer Kalligrafie; neben kleinformatigen Bildern entstehen auch große, sowohl haptisch wie farblich sehr sinnlich erfahrbare Objekte und raumfüllende Installationen. Immer geht es ihr darum, sich mit islamischen Vorstellungswelten und Inhalten auseinander zu setzen.

Die Deutsch-Irakerin Shirin Damerji thematisiert in zwei Videofilmen ihre Herkunft sowie Entwurzelung. „Meine Großmutter, der Naftatschi und die Ölfelder“ und „Vom Minirock zur Abaya“ verwebt persönliche Erfahrungen mit Aussagen zu emanzipatorischen und politischen Entwicklungen des Landes.

Die Münchner Malerin ADLER A. F. entwickelte für diese Ausstellung ein Trash-Konzept, das mit Gebilden aus Recyclingmaterial ihre polemische Sicht auf das Thema artikuliert, wie es ja auch im bewusst provokanten Titel der Ausstellung anklingt. Die Auseinandersetzung mit klischeehaften westlichen Konstrukten über Frauen im Islam werden die Künstlerinnen bei der Vernissage in einer Performance ironisch kommentieren.

Zur Eröffnung am 26. März um 19 Uhr laden wir herzlich ein!

Die Ausstellung ist bis 30. April täglich (außer Ostern 2. bis 5. 4. und am Wochenende 24./25. 4.) von 12 bis 19 Uhr zu sehen, der Eintritt ist frei. Begleitend zur Ausstellung gibt es eine Reihe von Veranstaltungen zum Thema Frau und Islam.

 

 

An den Ostertagen ist die Seidlvilla vom 2. bis 5. April geschlossen.

 

 

7. 4. Mittwoch 15 Uhr

Seidlvillaverein:

Senioren Singkreis

 

 

11. 4. Sonntag 14 Uhr

Seidlvillaverein:

coffee for four...

Sonntagscafé

…and more:

Tango-Nachmittag

von 14.30 bis 18 Uhr

Zu Beginn vermittelt Wolfgang Thoennissen, Schwabinger Tangolehrer, jeweils eine kleine Übungseinheit grundlegender Schritte und Figuren, dann ist Raum für argentinischen Tango. Im Vordergrund steht dabei das Vergnügen am Tanzen, nicht ein „mathematischer“ Tango abgezirkelter Figuren.

Eintritt 6 Euro

 

 

11. 4. Sonntag 19.30 Uhr

Seidlvillaverein:

Klaviertrio und Klaviersonate – Teil II:
Pjotr Tschajkowskij

Aglaya Sintschenko (Klavier), Daniel Nodel (Violine) und Sissy Schmidhuber (Cello) haben eine Kammermusik-Reihe entwickelt, die exemplarische Kammermusik-Werke eines Komponisten einander gegenüberstellt. Im zweiten Konzert widmet sich das Ensemble Werken Pjotr Tschaijkowskijs (1840 bis 1893): Die Jahreszeiten op. 37 a – Zwölf Charakterstücke (komponiert 1875/76) und das Klaviertrio a-Moll op. 50 (enstanden 1881/82).

Eintritt 12/15 Euro

 

 

13. 4. Dienstag 20 Uhr

Seidlvillaverein:

Jazz+: Spaniol4

Die Combo, u.a. 2008 Finalist beim Neuen Deutschen Jazzpreis in Mannheim, sorgt mit der Mischung von Fender Rhodes Piano und Bassklarinette für einen warmen, unaufdringlichen Klang. Zudem bedienen sie sich alter Mikrofone mit Röhrenvorverstärkern, die das Timbre der Instrumente in eigener Charakteristik transportieren. Besetzung: Frank Spaniol (Tenorsaxofon, Bassklarinette), Ulf Kleiner (Piano), Markus Bodenseh (Bass) und Sebastian Merk (Drums).

Mehr unter www.jazz-plus.de

Eintritt 8/10 Euro

 

 

14. und 28. 4. Mittwoch 19.30 Uhr

Die Philosophen e.V.:

Wozu brauchen wir die Krise?

Philosophischer Gesprächskreis

 

 

15. und 29. 4. Donnerstag 18.30 Uhr

Seidlvillaverein:

Schwabinger Schreibwerkstatt

Ad hoc-Texte zu einem vorgegebenen Thema schreiben, lesen und besprechen.

Gebühr 4 Euro

 

 

17. 4. Samstag 15 Uhr

Nachbarschaftsprojekt und Münchner Bildungswerk:

Erzählcafé:
Begegnungen mit Tieren aus aller Welt

Henning Wiesner war von 1980 bis zu seiner Pensionierung 2009 Direktor des Tierparks Hellabrunn. Weltweit bekannt wurde er mit der tierschonenden Narkosetechnik mittels Blasrohr, die er sowohl im Tierpark als auch z.B. in einem Jaguar-Schutzprojekt in Venezuela einsetzte. Ihm gelang die Arterhaltung der in freier Wildbahn bereits ausgestorbenen Mhorr-Gazellen und die erfolgreiche Rückzüchtung und Auswilderung der Przewalski-Pferde, die mittlerweile wieder durch die kasachischen Steppe traben.

Eintritt 4/5 Euro

 

 

17. 4. Samstag 19 Uhr

MIR – Zentrum russischer Kultur e.V.:

Liebe – Macht – Passion

Die Autorin Tatjana Kuschtewskaja liest aus ihrem neuen Buch über berühmte russische Frauen: die erste Kosmonautin Walentina Tereschkowa, die Primaballerina Assoluta Anna Pawlowa, die Zarin Katharina II. und Andere.

Telefonische Vorbestellung unter 351 69 87

Eintritt 8/10 Euro

 

 

18. 4. Sonntag 14 Uhr

Seidlvillaverein:

coffee for four...

Sonntagscafé

...and more:

Hausmusik – Hauskonzert

Ab 16 Uhr ist Zeit für Hausmusik: Kammermusikensembles und Instrumentalist/innen treffen sich zum gemeinsamen Musizieren. Um 18 Uhr werden die Proben-Ergebnisse in einem Konzert, das wohltuend frei von Lampenfieber-Atmosphäre ist, vorgestellt.

Bitte Instrumente und Noten mitbringen, Gäste zum Zuhören sind herzlich willkommen!

Anmeldung bei der Seidlvilla-Geschäftsführung (Tel. 33 31 39)
oder Ulrich Diekmeyer (Tel. 903 93 33)

Eintritt frei

 

 

19. 4. Montag 19.30 Uhr

Seerosenkreis:

Schul-Geschichten

Seltsamerweise erzählen viele Menschen von schöner Kindheit, aber furchtbarer Schulzeit. Wie war das, als noch „Zucht und Ordnung“ herrschten, wohin führt das? Waren die Kinder da fleißiger? So mancher wird im Alter noch von Schulalpträumen geplagt, viele Junge finden ihre Schule bloß ätzend, und Lehrer/innen verwünschen ihren Beruf.

Aus ihrer Schulzeit erzählt Dagmar Nick von unvergesslichen Lehrern, Albert von Schirnding, der Pädagoge, kennt beide Seiten, und Johanna Dauner berichtet, wie es heutzutage in einer indischen Volksschule zugeht. Zur Umgangssprache an Schulen performed der Slampoet Jaromir Konecny, Michael Skasa liefert die „Pausenmusik“ mit autobiografischen Textproben und Geschichten von gestern und heute. Thematische Einführung: Brigitta Rambeck, Moderation: Maria Peschek

Eintritt 7/9 Euro

 

 

20. 4. Dienstag 19.30 Uhr

Tukan-Kreis e.V.:

Lesung Julia Blesken
„Ich bin ein Rudel Wölfe“

Das Romandebüt der Berliner Autorin erzählt die Geschichte einer jungen Frau – eine Geschwistergeschichte, eine Geschichte von Abschied und Neubeginn, von Emanzipation und Verhaftetsein – auf zwei Zeitebenen: die Geschehnisse in Berlin unmittelbar nach der Wende und dem Abschied von Zuhause werden zunehmend stärker durchdrungen von Erinnerungen an die Kindheit und Jugend in dörflicher Umgebung der DDR. Julia Blesken erhielt 2009 das Hermann-Lenz-Stipendium für den Roman.

Eintritt 5/7 Euro

 

 

22. 4. Donnerstag 19 Uhr

E. F. Schumacher-Forum e.V.:

Lehren aus der Finanz- und Wirtschaftskrise

Die aktuelle Wirtschaftskrise (die größte seit 1929) hat tiefe Spuren hinterlassen. Ihre spezifischen Ursachen, wie weltweiter Handel mit „junk bonds“, überhöhte Renditeerwartungen, neoliberale Deregulierung, Shareholder Value u.a. werden analysiert und daraus Ansätze für eine Reform des derzeitigen Systems abgeleitet. Referent: Ulrich Mössner, Betriebs- und Volkswirt

Eintritt 4/5 Euro oder 5 Talente

 

 

26. 4. Montag 19 Uhr

Nietzsche Forum e.V.:

Der lachende Zarathustra

Die Referentin Katia Hay unternimmt eine Analyse des Komischen als einem konstitutiven Moment in Nietzsches Denken. Welche philosophische Bedeutung, welche Funktion haben die vielen Momente des Lachens in Nietzsches Werken?

Eintritt 6/8 Euro

 

 

26. 4. Montag 19.15 Uhr

Seidlvillaverein:

Vollmondmeditation

 

 

26. 4. Montag 19.30 Uhr

Humanistische Union e.V.:

Bedingungsloses Grundeinkommen

Rolf Eckart (ehem. Landesvorsitzender der GEW Bayern) stellt verschiedene Ideen und Entwürfe vor, unterzieht sie einer kritischen Analyse und präsentiert Alternativen.

Eintritt frei

 

 

28. 4. Mittwoch 19.30 Uhr

VVN/BdA:

Antifaschismus in Zeiten des Kalten Kriegs

Gespräch mit Ernst Grube und Martin Löwenberg

Eintritt frei

 

 

30. 4. Freitag 19 Uhr

Werkbund Bayern e.V.:

werkbund zwanzigzehn: qualität