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12.10.10_Benedikt Jahnel TRIO - Modular Concepts

Benedikt Jahnel - Piano (D)
Antonio Miguel - Bass (ES)
Owen Howard - Drums (CA)

Benedikt Jahnels „Modular Concepts“ strahlen in kristalliner Klarheit und reiner, unsentimentaler Emotion. Die Musik präsentiert sich vom ersten Ton an auf derart überzeugende, ja selbstverständliche Art und Weise, dass man sie nie hinterfragt, sondern ihr als Zuhörer gerne folgt.
Jahnel ist ein Virtuose, dessen harmonisch und rhythmisch raffiniertes Spiel Intensität und Transparenz ausstrahlt. In erster Linie aber vermittelt er sich auf seiner ersten Trioeinspielung als umsichtiger Architekt der Musik mit einem scharfen Blick für Proportionen. Die modulare Bauweise seiner Kompositionen gibt dem Album einerseits die durchgehende Tönung, andererseits den inhaltlichen Zusammenhang.
Es handelt sich um lange, vom Komponisten umsichtig definierte „Movements“, die sich aus bestimmten Grundbausteinen heraus entwickeln, kombinieren und rekombinieren. Seine hervorragenden Begleiter, Schlagzeuger Owen Howard und Bassist Antonio Miguel, hat er im Rahmen seiner Studien in Berlin und New York kennen gelernt. Hier ist ein Klaviertrio am Werk, das neue Wege geht und sich weit abseits von Klischees einen leuchtenden Freiraum erspielt. (Wolfgang Muthspiel, Juli 2008)

PRESSE:
„...Benedikt Jahnel zeigte sich am Klavier mal genialisch, mal cool – ein phantastischer Solist und zugleich ein „Zuviert“-Denker im musikalischen Sinne.“ (SZ Jan06)

"Was für ein Tempo, was für ein Druck, was für eine Energie." (SZ Jan06)

“He will prove to be a bright light in the field of creative jazz.” (Garry Dial)

„Jahnel ist gerade 21 Jahre alt, stammt aus Geretsried (bei München) und ist bereits jetzt am Klavier so unglaublich gut, dass einem ganz schwindelig wird, wenn man an noch weitere Steigerungen denkt.“ (Münchner Merkur 22.01.02)

„This guy is swinging…“ - „…great flow“ (Richie Beirach)

„Benedikt is an energetic young musician with excellent time and interesting ideas“ - „…I was pleased to hear his new compositions.” (John Taylor)

„In dieser Offenheit, gepaart mit hohen technischen Fertigkeiten und feinem musikalischem Gespür liegt seine Stärke... “ (Süddeutsche Zeitung)

„Jahnel…: ein swingendes Kleinod zum Ausspannen und Genießen.“ (SZ 05.06.01.)

„Benedikt ist eine kreative, einfühlsame und kommunikative Musikerpersönlichkeit“, „He plays his ass of“(David Friedman)

„… eine der ganz großen Hoffnungen in Sachen Modern Jazz.“ (Die Jazz Zeitung)

„Nicht gewaltig und kompliziert, sondern melodiös und fein strukturiert... mit Raum für kleine Zaubereien." (Süddeutsche Zeitung)

„Spontaneität ist sein Markenzeichen"(Münchner Merkur)

„Da gibt es still pulsierende Ostinati in ungeraden Metren, die sich wie Rauchschwaden am Wüstenhimmel kräuseln, elegische Klaviermomente, die an Schubert oder Jarrett auf Salto schlagenden Teppichen gemahnen, oder ekstatische Rufe aus dem Freudendelirium eines Sufis.“ (Jazz Thing 01.04.05)

BIO:
Benedikts musikalische Ausbildung begann im Süden von München mit klassischem Klavierunterricht. Es folgten sechs Jahre in Landes – und Bundesjugendjazzorchester, Studium an der Universität der Künste Berlin bei David Friedman und Hubert Nuss, und am City College New York bei John Patitucci, Kenny Werner, Jean-Michel Pilc uvm..

Preisgwinne unter anderem:
2003 “Jazz Award Tübingen“: 1. Preis, Beste Band
2002 “Jugend Jazzt”, Bayern: 1. Preis, Beste Band
2002 “Jugend Jazzt”, Deutschland: 1. Preis, Beste Band
2001 “Internationaler Jazzpreis Biberach”: 1. Preis, Beste Band
2000 “International Jazz-Competition Usti Nad Laben” (CZ): 1. Preis, Beste Band
2001 “New Generation”, Internationaler Jazzpreis Straubing: 1. Preis, Beste Band
2004 “Möbus Award”, Berlin: 1. Preis, Beste Band
2006 “Brunswick Award for Composition“, New York: 1. Preis

Stipendien:
2004 „Kommandantenhaus auf dem Dilsberg“, dreimonatiges Künstlerstipendium
2005 Jahresstipendium des DAAD für New York
2006 Jahresstipendium des DAAD für New York

Lehrtätigkeit:
2004 Tutor an der UDK Berlin für Jazztheorie und Gehörbildung.
2004/05 Dozent an der Jazz und Rockschule Berlin
2006/2007 Assistant Teacher am City College New York

benejahnel.de

   
 

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09.11.10_LOTUS EATERS

Wanja Slavin - Saxophon, Klarinette
Wolfgang Zechlin - Piano
Andreas Lang - Bass
Tobias Backhaus - Drums

Dieses Quartett um die jungen Ausnahmemusiker , fand sich 2008 in Berlin zusammen. Wanja Slavin (27) der bereits mit Kenny Wheeler und Mederic Collignon auf der Bühne stand und Wolfgang Zechlin (23), Preisträger zahlreicher Klavierwettbewerbe (u.a. Steinway Wettbewerb), hatten schon lange den Wunsch ein gemeinsames Projekt zu gründen. In dem Schlagzeuger Tobias Backhaus, der trotz seiner jungen Jahre (26), bereits auf Festivals und in Clubs auf der ganzen Welt zu Gast war und sich regelmäßig die Bühne mit Musikern wie Tony Lakatos, Bob Mintzer, Herb Geller oder Ack van Rooyen teilt und dem dänischen Bassisten Andreas lang (28), haben sie die idealen Mitstreiter zur Umsetzung ihrer Ideen gefunden.

PRESSE:
"Wenn das die Zukunft des deutschen Jazz sein soll, dann muss man sich keine Sorgen machen. Wenn Kritiker Saxofonist Wanja Slavin und seine kongenialen Mitmusiker mitunter als die größten Hoffnungsträger, die "wichtigsten Stimmen" der nationalen Jazzszene bejubeln – dann zu Recht." (Pfaffenhofen PK)

"Accent Jazz" von Wanja Slavin wird vom Saxofon gehalten, getragen – Wolfgang Zechlin bietet die notwendige „Rückendeckung". Das Tempo zieht an, es wird wild, aber nie wirr; souverän arbeitet Slavin die Linie aus. Wenn sie auch noch so kompliziert ist – sie ist hörbar, man kann sie verfolgen. Zechlins Piano übernimmt ebenbürtig – und die beiden münden in ein großartiges Zusammenspiel." (Dresden DNN)

"In der griechischen Mythologie bescheren die "Lotophagen" oder "Lotusesser" der Mannschaft des Odysseus das glückselige Vergessen ihrer eigentlichen Ziele. Wenn ein junges Berliner Jazzquartett sich den Namen "Lotus Eaters" gibt, liegt es nahe, einen Bezug zu dieser Episode zu vermuten. Vielleicht haben die vier Instrumentalisten ja die Absicht, das Publikum mit ihrer Musik in einen hypnotischen Bann zu ziehen und für eine Konzertlänge aus dem Lauf der Zeit zu entführen. Was bisher von der im Jahr 2008 gegründeten Band an Aufnahmen im Umlauf ist, klingt auf jeden Fall so, als ob die zur "U 30" Generation gehörenden Musiker dazu bestens in der Lage sind. Was sie spielen, ist "Deep Jazz" in der Fortführung einer Tradition, die - mit hochenergetischer Leidenschaftlichkeit ausgestattet - von dem Saxophonisten John Coltrane und - mit atmender Poesie versehen - von dem Pianisten Bill Evans begründet wurde. In eigenen Kompositionen legen die "Lotus Eaters" eine Durchdringung der musikalischen Materie und eine Virtuosität an den Tag, die staunen macht." (BR Beate Sampson)

myspace.com/lotuseatersquartet

 

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14.12.10_Mamsell Zazou
- Von Erdbeermännern und verpackten Monden

Christine Börsch-Supan - Gesang
Phillip Staffa - Gitarre
Martin Knorz - Fender Rhodes, Moog
Fabian Hönes - Schlagzeug

Die Musik der Zazous bewegt sich, dem Jazz verschrieben, in einer Landschaft zwischen Song, freien Fragmenten und dem Spiel mit Klang und Geräusch. Dabei ist sie ebenso geordnet wie wild, ebenso verspielt wie melancholisch, ebenso kantig wie fein. Zentrum sind wundersame Geschichten, deren Schauplätze und Figuren in den Improvisationen der vier Musiker ihr Eigenleben führen, und sich, mal lyrisch und sanft, mal geräuschvoll und expressiv, dort austoben. Die vier Musiker lernten sich 2008 an der Musikhochschule Würzburg kennen und leben zurzeit in Würzburg und Wien.

Über die Musiker:

Christine Börsch-Supan, aufgewachsen in Neustadt an der Weinstrasse, singt, komponiert und schreibt. Gesangs- und Klavierunterricht seit dem 15. Lebensjahr u.a. bei Martina Knochel, Fola Dada und Elke Reiff. Preisträgerin bei Jugend Jazzt 2005, Mitglied des Landes-Jazzorchesters Baden-Württemberg. Teilnahme am Kölner Pilotprojekt "Stadtklangnetz" und der MusikTriennale Köln 2007. Seit Herbst 2007 Jazz-Gesangsstudium an der Musikhochschule Würzburg. Workshops bei Lauren Newton, Frank Gratkowski, Thomas Lehn, Judy Niemack, André Nendza und Romy Camerun. Neben Mamsell Zazou sind vor allem das Duo "Kleinod" (Stimme-Saxophon) und das Duo "Feinsinn & Merde" (Lyrik - Tasten/Synthesizer) ihre Hauptprojekte.

Phillip Staffa aus Stuttgart ist seit 2001 überregional musikalisch präsent. Aktive Auftrittstätigkeiten mit Ensembles wie "4onjazZ" oder "Open_Sounds", Kollaborationen mit Künstlern wie Royston Maldoom ("Rhythm is it!"), Studio- und Aufnahmearbeit (u.a. "Open_Sounds" - Listen Twice, 2009 bei NEOS Jazz) oder Zusammenarbeiten im Bereich der Filmmusik u.a. mit Jörg Lemberg (Tatort, Die Luftbrücke) zeichnen sein Profil als engagierter Künstler aus. Seit 2008 Studium an der Hochschule für Musik Würzburg bei Michael Arlt. Workshops u.a. mit Jens Gebel (TokTokTok) und Frank Wingold. Preisträger Young Jazzaward 2001, Jugend Komponiert 2003, Kulturpreisträger der Stadt Ludwigsburg 2002.

Martin Knorz studiert seit 2007 an der Hochschule für Musik in Würzburg bei Tine Schneider und Armin Fuchs, weiterhin am Konservatorium Wien bei Aaron Wonesch. Projekte und Zusammenarbeiten u.a. mit Patrick Pulsinger. Langjährige Studio- und Recordingarbeit runden sein Profil als zeitgenössischer Pianist ab. Workshops u.a. bei Martin Reiter, Andi Schreiber, Mikkel Ploug.

Fabian Hönes studiert seit 2005 Jazz-Schlagzeug an der Hochschule für Musik Würzburg bei Prof. Bill Elgart und am internationalen Prince Claus Conservatory in Groningen (NL) bei Steve Altenberg, Ralph Peterson und Gene Jackson. Workshops und Unterricht bei Kevin Hays, David Berkman, Alex Sipiagin, Don Braden, Frank Wingold, Joris Teepe, Mark Gross, Freddie Bryant, Jonas Hellborg, Jeff Sipe etc. Deutschlandweite Tourneen; Konzerte und Theater- und Performanceprojekte in Deutschland, Luxemburg, Österreich, Holland, Spanien und Russland. Musikalische Begleitung bei diversen Theaterproduktionen u.a. mit der "TART
Produktion" Stuttgart. Aktuelle Projekte: Ikarisches Ensemble, Trio Natté (D/A), Markus Hollinger Quartett, Mamsell Zazou, Ludwig Quartett, The DEVInition of Five, Tom Tornado Club Edition, Tafascha Trio.

Pressefoto

myspace.com/mamsellzazou

 
       
   
     

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