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10.04.12_The Drops

"Falling from the sky" - German tour 2012

Federico Casagrande - guitar
Christophe Panzani - saxophone
Gautier Garrigue - drums

Panzani und Casagrande begannen ihre Arbeit an dem "The Drops"-Projekt Ende 2008 in Paris. Sie sind seit langem musikalische Partner und wollten ihre Energie in einer originalen Band zusammenbringen. Der Name der Band ist ein Symbol für die Ko-Existenz in jedem Menschen von Individualität und dem Teilsein eines einzigen kosmischen Fluxes.

In ihrer Jazz-Sprache von Rock und Pop beeinflusst, präsentieren die beiden Künstler mit dieser Aufnahme ihren eigenen Sound. Sie fanden in Ted Poor die perfekte Rhythmus-Maschine für ihr erstes Album "Falling from the sky", der vom ersten Moment an vollkommen zu ihrer Musik passte und die Ideen, die Panzani und Casagrande im Sinn hatten, ergänzte. Die Aufnahme fand September 2009 in N.Y. statt und die CD wurde durch Hyenas records im November 2010 herausgegeben. Mit Ferenc Nemeth am Schlagzeug haben sie im November 2010 eine Tour in Frankreich und Italien gemacht, während derer sie ihr zweites Album aufnahmen (wird 2012 herausgegeben). Im Arsenal Theater in Metz teilten sie die Bühne mit dem John Scofield Trio. Jedes Band-Mitglied hat im Laufe der Jahre weltweit an bedeutenden Festivals teilgenommen.

Pressestimmen:

«...The Drops, das ist zeitgenössischer Jazz welcher als Nieselregen beginnt um zu einem stürmischen Fluss zu werden...»
Pascal Derathé (Review eines Konzerts)

«..."Falling from the Sky" ist ein Kunstwerk von bemerkenswerter musikalischer und intellektueller Tiefe...»
Fabrizio Dadò (Axe guitar magazine)

«...Diskret entzückend, Falling from the Sky wird seine intime Melodie schnell in dir selbst singen lassen...»
Denis Desassis (Citizen Jazz)

BIO:

Der italienische Gitarrist Federico Casagrande etabliert sich, nachdem er den Montreux Jazz Festival Competition 2007 gewonnen hat, zunehmend als eine der originellsten Stimmen in Europa. Ein Berklee School of music Graduierter, zog er 2007 nach einem mehrjährigen Aufenthalt in den U.S.A nach Paris um. Er hat zwei eigene Platten auf dem Markt, welche von der Kritik begeistert aufgenommen wurden. Er ist in den U.S., in Kanada, Italien, Frankreich, Portugal, Dänemark, Estland, Lettland, China, Österreich, Schweiz, U.K. aufgetreten.

Der französische Saxophonist Christophe Panzani ist einer der meist gefragten Musiker in Paris. Er ist weitläufig mit Carla Bley Big Band auf Tour gegangen und teilte die Bühne mit Steve Swallow, Billy Drummond, Andy Sheppard. Sowohl als Sideman als auch mit seinen eigenen Projekten spielte er auf Festivals wie Montreux, Umbria Jazz, North Sea, Quito, San Sebastian, Jazz a Vienne, Marciac. Der italienische Gitarrist Federico Casagrande etabliert sich, nachdem er den Montreux Jazz Festival Competition 2007 gewonnen hat, zunehmend als eine der originellsten Stimmen in Europa. Ein Berklee School of music Graduierter, zog er 2007 nach einem mehrjährigen Aufenthalt in den U.S.A nach Paris um. Er hat zwei eigene Platten auf dem Markt, welche von der Kritik begeistert aufgenommen wurden. Er ist in den U.S., in Kanada, Italien, Frankreich, Portugal, Dänemark, Estland, Lettland, China, Österreich, Schweiz, U.K. aufgetreten.

Gautier Garrigue is one of the top new generation drummer in France. Born in Perpignan he moved to Paris in 2007. Since then he has been playing with all the most prominent musicians in the scene and have been touring worldwide intensively.

www.thedrops.net

 

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13.03.12_
Menschmaschine

Oli Kuster - Klavier
Domenic Landolf - Tenorsaxofon, Bassklarinette
Christoph Utzinger - Kontrabass
Kevin Chesham - Schlagzeug

Irgendwann hat man genug sich von wilden Beeren und rohem Fleisch zu ernähren, erfindet ein paar hilfreiche Werkzeuge, dann die Dampfmaschine und ehe man's sich versieht ist man von Technik umzingelt und beinahe selbst eine Maschine. So auch ein paar Deutsche Studenten, die sich vor Jahrzehnten mit einem unüberschaubaren Haufen Gerätschaften in ihr Kling Klang Studio einschlossen. Dort schufen sie Schlager des Elektropop wie Roboter, Autobahn, Computerliebe oder Die Mensch Maschine:

32 Jahre musste die MenschMaschine hinter einer haushohen Dornröschenhecke aus Synthesizern, Ataris, und oxidierten Lötstellen auf ihre Befreiung durch Oli Kuster (Piano), Domenic Landolf (Saxophon), Christoph Utzinger (Bass) und Kevin Chesham (Schlagzeug) warten. Mit Naturdarm, Tierfellen, Bambusblättern und Blech rücken sie turmhohen Computerracks zuleibe, hinter denen die Computerliebe wartet.

Die fragmentarischen Songs von Kraftwerk bilden den vollgestopften Fundus, aus dem sich das Jazzquartett mit Namen -MenschMaschine- bedient: Grooves von denen sich so mancher JAY-Z noch heute ein Bit abschneiden kann und dies auch tut, Melodien, die im Gehörgang haften wie Teer. Mensch Maschine tut aber mehr als schlicht ein paar gute Songs zusammenklauen.

Die Schweizer Band haucht dem Roboter organisches Leben ein. Sie nimmt dem Terminator die Sonnenbrille ab und ihn mit auf die Wildschweinjagd. Statt Audi Quattro tummeln sich Schokoladenhasen auf der Autobahn und der Pocketcalculator wird zum Taschenmesser. Mit Jazz kann es sich ähnlich verhalten wie mit Ketchup. Man tuts einfach überall drüber, Ketchup auf 2 und 4, ein paar Reharmionisationen hie und da und schon hat man ein ausgewogenes Popmenu in einen Kindergeburtstag verwandelt. Und jedes Kind zeigt was es kann. MenschMaschine liegt nichts ferner als Ketchupjazz. Wunderbare Songs bleiben wunderbare Songs und gewinnen eine neue Dimension. Kuster, Landolf, Utzinger und Chesham tauchen die Nummer 1 Hits von damals in die Sonne des Südens, die technoiden Songs aus dem Land der Currywurst werden mit Holz beheizt.

Die Musiker der Band, so scheint es, haben das gleiche Credo wie ihre Düsseldorfer Kollegen einst: Der einzelne Musikarbeiter bleibt hinter der Musikmaschine zurück. Das klingt technisch, fast nach Staatstheorie, heisst aber: Vier hervorragende Solisten sperren ihre Ohren sperrangelweit auf und machen gemeinsam Musik.

Oli Kuster (Piano)
Geboren 1968 in Bern, beginnt Oli Kuster im Alter von sieben Jahren mit dem Klavierspiel und besucht nach einer Elektroniker-Lehre die Jazzschule Bern, sowie die Jazz- und Rockschule Freiburg. Er studierte an der New School in New York bei George Cables, Geri Allen, Michelle Rosewoman und Fred Hersch und machte 1995 an der Jazzschule Luzern seinen Abschluss, wo er danach auch als Lehrer tätig war. Von 1996 an war er zehn Jahre lang Lehrer für elektronische Tasteninstrumente und ist seit 2006 Lehrer im Fachbereich Jazzklavier an der Musikschule Köniz. Bekannt geworden ist Oli Kuster allerdings in einem anderen musikalischen Spektrum. Mit „Züri West“ stürmte er jahrelang regelmäßig die schweizer Pop-Charts, er arbeitete mit dem Ambientbassisten Mich Gerber, im Elektropop-Duo „Pola“, mit der Indie-Band „Electric Blanket“ ist er bald wieder unterwegs auf Tour und nebenbei komponiert er noch Filmmusiken. Neben zahlreichen Engagements in verschiedensten Formationen (z. B. Manufactur, Lumi, Gilbert Paeffgen Trio), komponiert er für seine eigene Formation Oli Kuster Kombo.

Domenic Landolf (Saxophon)
geboren 1969 in Bern, wohnt in Basel // beginnt mit 7 Jahren, Klavier zu spielen und wechselt mit 12 auf Saxophon // Studium an der Swiss Jazz School bei Andy Scherrer, 1991 Preisträger der Friedl-Wald Stiftung und seit 1999 Dozent an der Musikakademie Basel. // 2003 Kompositionsauftrag von Pro Helvetia, resultiert 2004 in der CD // “ Wanderlust” für Pirouet Records // Unterrichtstätigkeit an der Swiss Jazz School, der Jazzschule Luzern, am Grahamstown National Arts Festival, Südafrika // 2009 Neues Trio mit Patrice Moret und Dejan Terzic, Auftritte am Jazzfestival Bern und am Offbeat Jazzfestival Basel, 2010 Trio-CD Release „New Brighton“. // Spielte unter anderem mit Bill Carrothers, Feya Faku, Hans Feigenwinter, Don Friedman, George Gruntz, Reggie Johnson, Peter Madsen, Adrian Mears, Matthieu Michel, George Mraz, Wolfgang Muthspiel, Makaya Ntshoko, Adam Nussbaum, Bänz Oester, Fritz Pauer, Der Pallemaerts, Jochen Rückert, Andy Scherrer, Nat Su, Tom Varner, Jimmy Woode und James Zollar

Christoph Utzinger (Bass)
Geburtsdatum 09.01.1987 // 2005-2011 Kontrabass- und Kompositionsstudium mit Masterabschluss an der Hochschule der Künste Bern u. A. bei Thomas Dürst, Jonas Tauber, Dieter Amman und Frank Sikora. Seit 2011 Tonmeisterstudium an der Zürcher Hochschule der Künste. // Kontrabassist, Komponist und Arrangeur bei/für Morgain (Irish Folk), Wagabundis (Mundart), No Dog (Jazz), SJSO (Schweizer Jugend-Sinfonie-Orchester), Molly Monster (Animationsserie). // Tontechniker bei Studioaufnahmen und Konzertbeschallungen u. A. im Auftrag von BeJazz, Langnau Jazz Nights und der Hochschule der Künste Bern.

Kevin Chesham (Schlagzeug)
1987 in Bern geboren, lebt heute in Biel. Mit 11 Jahren erhielt er erste Schlagzeugstunden, ein Jahr später folgten erste Banderfahrungen. Nach dem Abschluss der Schulzeit besuchte er von 2003-2005 die Swiss Jazz School und erhielt Unterricht bei Ueli Müller. Von 2005-2008 absolvierte er den Bachelor of Arts in Music an der Jazzabteilung der Hochschule der Künste in Bern. Abgeschlossenes Masterstudium Musikpädagogik mit Unterricht bei Billy Brooks und Dejan Terzic. Nebst dem Studium spielt und spielte er viele Konzerte in diversen Stilrichtungen und Besetzungen, von Jazz bis Punk, von Duos bis Sinfonieorchester. Er komponiert auch für seine eigene Band „Henry Popcorn“ und spielte mit Musikern wie: Tom Harrell, Eric Alexander, Reggie Johnson, Sandy Patton, Bert Joris, Stewy von Wattenwyl, Thierry Lang Trio, Malcolm Braff, Alexander Von Schlippenbach, Benjamin Schmid, Heiri Känzig, Bänz Oester, Wolfgang Zwiauer. Ueli Kempter Trio, Micha Sportelli & Band, The Phanamanation, Wiuds Höi, Bambeat.

www.menschmaschine.ch

 

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14.02.12_Andrea Hermenau Quartet

Till Martin - tenor sax
Andrea Hermenau - piano, vocals, composition
Peter Cudek - bass
Tim Collins - drums, vibraphone

"Andrea Hermenau lotet das Jazzpiano aus zwischen sensitiver Lyrik, minimalistischer Motorik und zupackender innovativer Tastenlust. Dabei zeigt sie ihr künstlerisches Gespür für Eleganz und traumhaften Groove." (MOD. Zeitung)

Hermenaus Kompositionen zeichnen sich aus durch einen souveränen und verspielten Umgang mit rhythmischer Vielfalt, eine regenbogenbunte Harmonik und geschmeidige Melodik, mit einem Hauch von Poesie. Ihre Musik ist unter anderem inspiriert von Olivier Messiaens Klangfarbigkeit sowie dem Spiel mit der rhythmischen Reduktion und Repetition im Stile der Minimal Music.
Der Ambivalenz und Mehrdeutigkeit der beiden Themen Liebe und Zeit, um die es in ihren Songs geht, verleiht Andrea Hermenau durch ihren hellen und lyrischen Gesang einen berührenden Tiefgang. Dabei werden auch bekannte Liebesgeschichten, wie die von Orpheus und Eurydike, und die traditionell Liebeslyrik vertonende bosnische Sevdalinka musikalisch neu bearbeitet und verjazzt.

Gespielt wird Hermenaus Musik von Till Martin mit seiner "packenden Tenorstimme die begeistert, seiner dramaturgischen Klasse und der Intimität seines Sounds" (SZ), dem "Ausnahmebassisten" (Schongauer Zeitung) Peter Cudek und dem "world-class vibes player" (CJSR Canada), Schlagzeuger und Komponisten Tim Collins. Die Musik bleibt durch das einfühlsame Zusammenspiel und die Bereitschaft der mitspielenden Musiker zur Formung eines gemeinsamen Klangkörpers, trotz aller Komplexität, stets melodisch und eingängig und entführt in musikalische Welten jenseits von Genredenken und Plakativität.

Pressestimmen:

SZ, 02.01.2012, Oliver Hochkeppel

"Für Münchner Jazz-Freunde ist Andrea Hermenau kein neues Gesicht mehr. Die Pianistin, Sängerin und Percussionistin ist seit Jahren vor allem mit dem Quartett Etna, in den diversen Formationen von Harald Rüschenbaum, bei Rudolf Roths Drum For Your Life sowie zuletzt mit Jerker Kluges Deep Jazz und beim Fjoralba Turku Quartet präsent. Ihre erste eigene Band geht aber erst jetzt an den Start: Am morgigen Dienstag ist das Andrea Hermenau Quartet in der Unterfahrt zum ersten Mal auf der Bühne zu sehen. Nicht dass es ihr, die stets so gar nicht divenhaft, sondern fast unauffällig auftritt, an Zielstrebigkeit und Selbstbewusstsein gefehlt hätte. Es liegt vielmehr an ihrer Gewissenhaftigkeit: "Es war mit total wichtig, dass mein erstes eigenes Projekt organisch gewachsen ist und ich genau die Musik spiele, die ich wirklich machen will." Und da diese Klangvorstellung ziemlich komplex ist, fand sie sich erst jetzt gerüstet für das Verweben klassischer, jazziger wie pop-melodischer Elemente, für einen ebenso eingängigen wie spannenden Verbund von rhythmischer Extravaganz mit Klangfarbenmalerei und geradlinigem Gesang.

Die Basis für Hermenaus Breitband-Jazz wurde bereits in der Kindheit gelegt. Ihr Vater, ein bildender Künstler, experimentierte auch gern an Keyboards und Synthesizern, er hatte sogar eine Freejazz-Band namens Die schmutzigen Tonköpfe, bei der Hermenaus Mutter E-Bass spielte. "Ich habe vom dritten Lebensjahr an selbst an den Keyboards herumgespielt", erinnert sich Hermenau. Kam hinzu, dass sie bald merkte, dass sie eine Synästhetikerin ist: Töne, Farben und Zahlen hängen bei ihr assoziativ zusammen. "Insofern waren auch die Bilder meines Vaters ein großer Einfluss." Der schickte seine Tochter außerdem zeitig zum Klavier- und Musikunterricht.

Glück hatte sie auch mit ihrem Gymnasium am Tegernsee: "Das hatte zu meiner Zeit eine wahnsinnig musikalische Phase, ich machte bei 4 Musicals. der erstklassigen Bigband und mehreren anderen Ensembles mit." Und so war schon vor dem Abitur klar, dass sie es mit der Musik als Beruf probieren würde. Unerwartet schnell ergab sich eine Möglichkeit: Hermenau gewann einen Wettbewerb der Zeitschrift Keyboard und durfte ein Stück in Nashville aufnehmen. Ein dortiger Produzent wollte sie nach Frankreich mitnehmen und im Pop "groß herausbringen". Doch Hermenau lehnte ab: "Ich wollte keine Marionette sein, sondern mein eigenes Projekt machen."

Also besuchte sie den Aufbaukurs am Freien Musikzentrum, schaffte die Aufnahmeprüfung am Richard-Strauss-Konservatorium und studierte von 2001 an Jazzpiano bei Tizian Jost und Jazzgesang bei Karren Edwards und Lisa Wahlandt. Sie hatte aber kaum angefangen, da gewann sie schon zusammen mit dem Quartett Etna den Landeswettbewerb von "Jugend jazzt" und kam so ins von Harald Rüschenbaum geleitete Landesjugendjazzorchester. Ein paar Bausteine fehlten ihr trotzdem noch: Hinter die letzten Geheimnisse der Rhythmik kam sie zum einen mit einer dreijährigen Tätigkeit als Perkussionistin am Residenztheater, zum anderen durch die Beschäftigung mit südosteuropäischer Musik, nicht zuletzt inspiriert durch ihren Mann Ernest Mujkic und ihre bosnischen Schwiegereltern. Und schließlich setzte sie von 2008 bis 2010 noch ein Kompositionsstudium in Dresden bei Thomas Zoller drauf. "Komposition, Rhythmik und Gesang spielen in meinem Quartett auch eine viel wichtigere Rolle als früher", sagt sie, und. "Ich habe immer den für mich leichteren Weg bevorzugt und Sachen aufgegeben, von denen ich meinte, da geht es nicht weiter."

Ganz leicht kam sie auch zu ihrer Band. Mit Bassist Peter Cudek spielt sie seit jeher bei Harald Rüschenbaum, "er war die treibende Kraft, es jetzt zu versuchen." Saxophonist Till Martin kristallisierte sich ebenfalls früh wegen seines Faibles fürs Minimalistische und seiner hohen Kunst, eine Gesangsstimme zu begleiten, als Idealbesetzung heraus. Tim Collins schließlich kam an den Schlagzeugpart, weil er auch noch Vibraphonist und daher ein überaus melodischer Drummer ist: Man darf also durchaus mit hohen Erwartungen in die Unterfahrt pilgern."

andrea-hermenau.de

 

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10.01.12_Alexander von Hagke Quartett feat. Peter O'Mara

Alexander von Hagke - tenor saxophon, klarinette
Peter O'Mara
- gitarre
Andreas Kurz
- bass
Bastian Jütte
- schlagzeug

Zum Jahresauftakt 2012 präsentiert heute Alexander von Hagke mit seinem hochkarätig besetzten Quartett dessen neue CD „Loreley“ (enja). Die Musik klingt frisch, ruhig und doch voller Energie, stellenweise melancholisch. Die Kompositionen des Bandleaders sind bewusst so angelegt, dass trotz innovativer Konzepte viel Raum für Interaktion bleibt. Die Stücke lassen den Musikern große Spielräume, ohne auf ungerade, mehrteilige Formen, Polyrhythmik oder komplexere Harmoniefolgen zu verzichten.

Wichtiger Klangbestandteil ist die Klarinette, auf der von Hagke, hörbar vom deutschen Klarinettenton beeinflusst, zu einer völlig eigenen Sprache gefunden hat. Der Gitarren-Großmeister Peter O'Mara, der zur absoluten Spitze der europäischen Szene gehört, bereichert das Ensemble mit seinem innovativen Spiel auf besondere Weise.

Biographie von Alexander von Hagke:

Die im September 2011 bei enja erscheinende CD „Loreley“ ist das erste Album des Saxophonisten, Klarinettisten und Komponisten Alexander von Hagke unter eigenem Namen. Das Werk, das er gemeinsam mit den bekannten Kollegen Peter O'Mara (git), Andreas Kurz (b) und Bastian Jütte (dr) aufnahm, enthält ausschließlich Kompositionen des Bandleaders.

Neben dem aktuellen Quartett betreibt von Hagke noch die Band „Fusion Nouvelle“, in der ebenfalls ausschließlich Kompositionen des Bandleaders gespielt werden, allerdings mehr im Groove-/Fusionkontext. Arbeitsgebiete sind dort u.a. größer angelegte Formen, Polyrhythmik und ungerade Metren. Außerdem spielt er in so unterschiedlichen Gruppen wie der Heavy-Metal- Jazzband Panzerballett, dem Klassik-und-Jazz-Crossover-Quartett Passo Avanti oder der Hardbopformation Munich Uptown Jazz Sextett. Insbesondere als Mitglied von Panzerballett ist er auch international einer wachsenden Fangemeinde bekannt.

Instumental gesehen ist Alexander von Hagke ebenfalls vielseitig interessiert, so beschäftigt er sich intensiv mit verschiedenen Holzblasinstrumenten (diverse Saxophone und Klarinetten, Querflöte). Auf der CD „Loreley“ nimmt die Klarinette neben dem Tenorsaxophon eine wichtige Stellung ein, und auch das Sopransaxophon bekommt am Ende noch eine Verwendung.

Von Hagke studierte Saxophon und Klarinette in New York und München. Zu seinen Lehrern zählen Rich Perry, John Ruocco und Leszek Zadlo. Zudem studierte er Mathematik an der TU München, veröffentlichte ein Informatikbuch und arbeitete bei einer internationalen Managementberatung. Für seine künstlerische Tätigkeiten erhielt er diverse Preise und Stipendien, u.a. war er Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes, des DAAD, sowie Mitglied der Konzertbesetzung von Peter Herbolzheimers Bundesjazzorchester.

alexandervonhagke.com

 
         
   
     

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