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14.12.10_Mamsell Zazou - Von Erdbeermännern und verpackten Monden

Christine Börsch-Supan - Gesang
Phillip Staffa - Gitarre
Martin Knorz - Fender Rhodes, Moog
Fabian Hönes - Schlagzeug
Die Musik der Zazous bewegt sich, dem Jazz verschrieben, in einer Landschaft zwischen Song, freien Fragmenten und dem Spiel mit Klang und Geräusch. Dabei ist sie ebenso geordnet wie wild, ebenso verspielt wie melancholisch, ebenso kantig wie fein. Zentrum sind wundersame Geschichten, deren Schauplätze und Figuren in den Improvisationen der vier Musiker ihr Eigenleben führen, und sich, mal lyrisch und sanft, mal geräuschvoll und expressiv, dort austoben. Die vier Musiker lernten sich 2008 an der Musikhochschule Würzburg kennen und leben zurzeit in Würzburg und Wien.

Über die Musiker:
Christine Börsch-Supan, aufgewachsen in Neustadt an der Weinstrasse, singt, komponiert und schreibt. Gesangs- und Klavierunterricht seit dem 15. Lebensjahr u.a. bei Martina Knochel, Fola Dada und Elke Reiff. Preisträgerin bei Jugend Jazzt 2005, Mitglied des Landes-Jazzorchesters Baden-Württemberg. Teilnahme am Kölner Pilotprojekt "Stadtklangnetz" und der MusikTriennale Köln 2007. Seit Herbst 2007 Jazz-Gesangsstudium an der Musikhochschule Würzburg. Workshops bei Lauren Newton, Frank Gratkowski, Thomas Lehn, Judy Niemack, André Nendza und Romy Camerun. Neben Mamsell Zazou sind vor allem das Duo "Kleinod" (Stimme-Saxophon) und das Duo "Feinsinn & Merde" (Lyrik - Tasten/Synthesizer) ihre Hauptprojekte.
Phillip Staffa aus Stuttgart ist seit 2001 überregional musikalisch präsent. Aktive Auftrittstätigkeiten mit Ensembles wie "4onjazZ" oder "Open_Sounds", Kollaborationen mit Künstlern wie Royston Maldoom ("Rhythm is it!"), Studio- und Aufnahmearbeit (u.a. "Open_Sounds" - Listen Twice, 2009 bei NEOS Jazz) oder Zusammenarbeiten im Bereich der Filmmusik u.a. mit Jörg Lemberg (Tatort, Die Luftbrücke) zeichnen sein Profil als engagierter Künstler aus. Seit 2008 Studium an der Hochschule für Musik Würzburg bei Michael Arlt. Workshops u.a. mit Jens Gebel (TokTokTok) und Frank Wingold. Preisträger Young Jazzaward 2001, Jugend Komponiert 2003, Kulturpreisträger der Stadt Ludwigsburg 2002.
Martin Knorz studiert seit 2007 an der Hochschule für Musik in Würzburg bei Tine Schneider und Armin Fuchs, weiterhin am Konservatorium Wien bei Aaron Wonesch. Projekte und Zusammenarbeiten u.a. mit Patrick Pulsinger. Langjährige Studio- und Recordingarbeit runden sein Profil als zeitgenössischer Pianist ab. Workshops u.a. bei Martin Reiter, Andi Schreiber, Mikkel Ploug.
Fabian Hönes studiert seit 2005 Jazz-Schlagzeug an der Hochschule für Musik Würzburg bei Prof. Bill Elgart und am internationalen Prince Claus Conservatory in Groningen (NL) bei Steve Altenberg, Ralph Peterson und Gene Jackson. Workshops und Unterricht bei Kevin Hays, David Berkman, Alex Sipiagin, Don Braden, Frank Wingold, Joris Teepe, Mark Gross, Freddie Bryant, Jonas Hellborg, Jeff Sipe etc. Deutschlandweite Tourneen; Konzerte und Theater- und Performanceprojekte in Deutschland, Luxemburg, Österreich, Holland, Spanien und Russland. Musikalische Begleitung bei diversen Theaterproduktionen u.a. mit der "TART
Produktion" Stuttgart. Aktuelle Projekte: Ikarisches Ensemble, Trio Natté (D/A), Markus Hollinger Quartett, Mamsell Zazou, Ludwig Quartett, The DEVInition of Five, Tom Tornado Club Edition, Tafascha Trio.
myspace.com/mamsellzazou |
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09.11.10_LOTUS EATERS

Wanja Slavin - Saxophon, Klarinette
Wolfgang Zechlin - Piano
Andreas Lang - Bass
Tobias Backhaus - Drums
Dieses Quartett um die jungen Ausnahmemusiker , fand sich 2008 in Berlin zusammen. Wanja Slavin (27) der bereits mit Kenny Wheeler und Mederic Collignon auf der Bühne stand und Wolfgang Zechlin (23), Preisträger zahlreicher Klavierwettbewerbe (u.a. Steinway Wettbewerb), hatten schon lange den Wunsch ein gemeinsames Projekt zu gründen. In dem Schlagzeuger Tobias Backhaus, der trotz seiner jungen Jahre (26), bereits auf Festivals und in Clubs auf der ganzen Welt zu Gast war und sich regelmäßig die Bühne mit Musikern wie Tony Lakatos, Bob Mintzer, Herb Geller oder Ack van Rooyen teilt und dem dänischen Bassisten Andreas lang (28), haben sie die idealen Mitstreiter zur Umsetzung ihrer Ideen gefunden.
PRESSE:
"Wenn das die Zukunft des deutschen Jazz sein soll, dann muss man sich keine Sorgen machen. Wenn Kritiker Saxofonist Wanja Slavin und seine kongenialen Mitmusiker mitunter als die größten Hoffnungsträger, die "wichtigsten Stimmen" der nationalen Jazzszene bejubeln – dann zu Recht."
(Pfaffenhofen PK)
"Accent Jazz" von Wanja Slavin wird vom Saxofon gehalten, getragen – Wolfgang Zechlin bietet die notwendige „Rückendeckung". Das Tempo zieht an, es wird wild, aber nie wirr; souverän arbeitet Slavin die Linie aus. Wenn sie auch noch so kompliziert ist – sie ist hörbar, man kann sie verfolgen. Zechlins Piano übernimmt ebenbürtig – und die beiden münden in ein großartiges Zusammenspiel." (Dresden DNN)
"In der griechischen Mythologie bescheren die "Lotophagen" oder "Lotusesser" der Mannschaft des Odysseus das glückselige Vergessen ihrer eigentlichen Ziele. Wenn ein junges Berliner Jazzquartett sich den Namen "Lotus Eaters" gibt, liegt es nahe, einen Bezug zu dieser Episode zu vermuten. Vielleicht haben die vier Instrumentalisten ja die Absicht, das Publikum mit ihrer Musik in einen hypnotischen Bann zu ziehen und für eine Konzertlänge aus dem Lauf der Zeit zu entführen. Was bisher von der im Jahr 2008 gegründeten Band an Aufnahmen im Umlauf ist, klingt auf jeden Fall so, als ob die zur "U 30" Generation gehörenden Musiker dazu bestens in der Lage sind. Was sie spielen, ist "Deep Jazz" in der Fortführung einer Tradition, die - mit hochenergetischer Leidenschaftlichkeit ausgestattet - von dem Saxophonisten John Coltrane und - mit atmender Poesie versehen - von dem Pianisten Bill Evans begründet wurde. In eigenen Kompositionen legen die "Lotus Eaters" eine Durchdringung der musikalischen Materie und eine Virtuosität an den Tag, die staunen macht." (BR Beate Sampson)
myspace.com/lotuseatersquartet |
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12.10.10_Benedikt Jahnel TRIO - Modular Concepts

Benedikt Jahnel - Piano
Sava Medan - Bass
Mathias Gmelin - Drums
Benedikt Jahnels „Modular Concepts“ strahlen in kristalliner Klarheit und reiner, unsentimentaler Emotion. Die Musik präsentiert sich vom ersten Ton an auf derart überzeugende, ja selbstverständliche Art und Weise, dass man sie nie hinterfragt, sondern ihr als Zuhörer gerne folgt.
Jahnel ist ein Virtuose, dessen harmonisch und rhythmisch raffiniertes Spiel Intensität und Transparenz ausstrahlt. In erster Linie aber vermittelt er sich auf seiner ersten Trioeinspielung als umsichtiger Architekt der Musik mit einem scharfen Blick für Proportionen.
Die modulare Bauweise seiner Kompositionen gibt dem Album einerseits die durchgehende Tönung, andererseits den inhaltlichen Zusammenhang.
Es handelt sich um lange, vom Komponisten umsichtig definierte „Movements“, die
sich aus bestimmten Grundbausteinen heraus entwickeln, kombinieren und rekombinieren.
(Wolfgang Muthspiel, Juli 2008)

PRESSE:
„...Benedikt Jahnel zeigte sich am Klavier mal genialisch, mal cool – ein phantastischer Solist und zugleich ein „Zuviert“-Denker im musikalischen Sinne.“ (SZ Jan06)
"Was für ein Tempo, was für ein Druck, was für eine Energie." (SZ Jan06)
“He will prove to be a bright light in the field of creative jazz.” (Garry Dial)
„Jahnel ist gerade 21 Jahre alt, stammt aus Geretsried (bei München) und ist bereits jetzt am Klavier so unglaublich gut, dass einem ganz schwindelig wird, wenn man an noch weitere Steigerungen denkt.“ (Münchner Merkur 22.01.02)
„This guy is swinging…“ - „…great flow“ (Richie Beirach)
„Benedikt is an energetic young musician with excellent time and interesting ideas“ - „…I was pleased to hear his new compositions.” (John Taylor)
„In dieser Offenheit, gepaart mit hohen technischen Fertigkeiten und feinem musikalischem Gespür liegt seine Stärke... “ (Süddeutsche Zeitung)
„Jahnel…: ein swingendes Kleinod zum Ausspannen und Genießen.“ (SZ 05.06.01.)
„Benedikt ist eine kreative, einfühlsame und kommunikative Musikerpersönlichkeit“, „He plays his ass of“(David Friedman)
„… eine der ganz großen Hoffnungen in Sachen Modern Jazz.“ (Die Jazz Zeitung)
„Nicht gewaltig und kompliziert, sondern melodiös und fein strukturiert... mit Raum für kleine Zaubereien." (Süddeutsche Zeitung)
„Spontaneität ist sein Markenzeichen"(Münchner Merkur)
„Da gibt es still pulsierende Ostinati in ungeraden Metren, die sich wie Rauchschwaden am Wüstenhimmel kräuseln, elegische Klaviermomente, die an Schubert oder Jarrett auf Salto schlagenden Teppichen gemahnen, oder ekstatische Rufe aus dem Freudendelirium eines Sufis.“ (Jazz Thing 01.04.05)
benejahnel.de |
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14.09.10_SONIC DREI

Florian Riedl - sax
Peter Cudek - bass
Martin Kolb - drums
Spontan, offen, authentisch, energetisch, dissonant, rhythmisch vertrackt... Diese Attribute charakterisieren die Musik von SONIC DREI. Das Trio vereint drei Münchner Musiker, die in den letzten Jahren bereits in den unterschiedlichsten Bands miteinander gespielt haben, in einem neuen und spannenden Projekt.
Dabei galt die Aufmerksamkeit von Anfang an der Suche nach einem eigenständigen Klang, der vor allem von der dynamischen Interaktion der drei Musiker sowie deren solistischen Fähigkeiten lebt.
Die Kompositionen stammen aus der Feder der Bandmitglieder, aber auch eigenwillige Bearbeitungen von Jazz Standards bereichern das Repertoire des Trios.
Diese Band sprüht nur so vor Spielwitz und Spielfreude!

www.myspace.com/sonicdrei |
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13.07.10_Matthieu Bordenave Quartet feat. Peter O´Mara

Matthieu Bordenave - sax
Peter O´Mara - guitar
Henning Sieverts - bass
Matthias Gmelin - drums
Matthieu Bordenave ist ein französischer Jazzsaxophonist der seit einiger Zeit in München ansässig ist. Bei diesem Konzert stellt er sich zusammen mit drei hervorragenden Musikern der deutschen Jazzscene vor: Peter O´Mara, Henning Sieverts, Matthias Gmelin. Das Quartett wird Kompositionen von Matthieu Bordenave präsentieren - lyrische, aber auch spannungsreiche Musik, die jeden der vier Musiker zu Wort kommen läßt.
".... Mit seinem differenzierten nuancenreichen Spiel gehört Matthieu Bordenave einer neuen Generation von Jazzmusikern an, die in der Improvisation auf effektheischende Momente bewußt verzichten und einen großen Anspruch in ihrem Spiel erkennen lassen. Tieferer Gehalt ersetzt die Oberfläche, für eine Zuhörerschaft, die die Musik mehr mit den Ohren als mit den Augen wahrnimmt." Franck Bergerot in Jazzman
"... Mit großem Atem und viel Feingefühl erweckte Bordenave sein Instrument zum Leben. Frei und ungebunden wie ein Vagabund, aber auch präzise und dem Stil des Jazz verbunden (..) bot er die immense Klangfülle und –variation dar, die der Jazzer am Saxophon so schätzt." Landshuter Zeitung

Bio:
Matthieu Bordenave, französischer Jazzsaxophonist, studierte am Nationalkonservatorium von Paris; dort hatte er in Workshops Gelegenheit u.a. mit Chris Potter, Marc Johnson, Enrico Rava, Paolo Fresu und Joey Baron zu arbeiten. Er erhielt auch mehrere Jahre lang Unterricht im Fach Bassklarinette mit Jean-Marc Volta (Solo-Klarinette im Orchestre National de France) und Philippe-Olivier Deveaux (Solo-Klarinette im Orchestre de Paris). In unterschiedlichen Besetzungen als Sideman und Bandleader trat er in Jazzfestivals in Frankreich auf (Jazz in Marciac, Festival d..Enghein, Festival de Capbreton) und in den Pariser Jazzclubs (Sunset, Sunside, Sept Lézards).
Seit vergangenem Jahr lebt er in München und besucht die Klasse von Prof. Leszek Zadlo an der Musikhochschule München. Dort spielt er regelmäßig auf den großen Bühnen wie Unterfahrt, Jazzbar Vogler, Theater am Gärtnerplatz, Philharmonie mit u.a. Peter O´Mara, Hernning Sieverts, Geoff Goodman, Johannes Faber, Claus Reichstaller, Claus Raible.
myspace.com/matthieubordenave |
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08.06.10_Very Kühn Quartett

Axel Kühn - sax
Axel Kühn - bass
Chris Gall - piano
Marcel Gustke - drums
Hinter dem Bandnamen "Very Kühn Quartett" verbirgt sich nicht die Idee besonders kühn zu sein und den Jazz mit der Brechstange neu zu erfinden. Vielmehr steht der Name für ein Projekt 2er Musiker gleichen Namens, die musikalisch hervorragend miteinander harmonieren.
Der eine Axel Kühn ist Saxophonist u.a. bei der SWR Big Band und schon seit vielen Jahren eine feste Größe in München, der andere ist mit seinen 29 Jahren schon einer der gefragtesten Bassisten der Stuttgarter Szene, frisch gekürter Jazzpreisträger des Landes Baden-Württemberg 2009 und darüber hinaus mit seiner eigenen, preisgekrönten Formation "Kühntett" äußerst erfolgreich.
Vervollständigt wird das Quartett durch den Schlagzeuger Marcel Gustke, der mittlerweile seit 4 Jahren regelmässiger Begleiter der Jazz-Organistin Barbara Dennerlein ist und den Pianisten Chris Gall, der seit Herbst 2007 exklusiv bei ACT unter Vertrag steht und dessen zweite CD für ACT noch dieses Jahr erscheinen wird.
Ihr Programm beinhaltet vorwiegend Eigenkompositionen deren Wurzeln im Postbop liegen, die aber trotzdem für Einflüsse zeitgenössischer Musik offen sind und viel Platz für kreatives und modernes Spiel lassen.
Let the music talk to you!
myspace.com/verykuehn |
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11.05.10_FJORALBA TURKU QUARTET

Fjoralba Turku - vocals
Andrea Hermenau - piano
Paulo Cardoso - bass
Johannes Jahr - drums
Das „Fjoralba Turku Quartet“ hat einen ganz eigenen Sound und Stil geschaffen, indem sich zeitgenössischer Jazz und traditionelle albanische Musik zu etwas ganz besonderem verbindet, angereichert durch eigene Stücke und besondere Arrangements aus dem Jazzrepertoire (Ch. Mingus, Mal Waldron), unvergesslich aber durch ihre einmalig schöne Stimme mit der sie das Publikum und die Presse besticht:
"...die betörende Stimme von Fjoralba Turku, die seltsam - schöne Dinge singt" (Jazzpodium)
"...Die 24-jährige in Tirana/Albanien geborene Sängerin Fjoralba Turku, ein elfenhaftes Wesen mit einer samtweichen Altstimme zwischen südosteuropäischer Melancholie und mediterraner Leichtigkeit, mädchenhafter Schüchternheit und beinahe intimer Laszivität..." (Konzertkritik). Auf spannende und kunstvolle Art hat diese Formation junger talentierter Musiker, einen Klang erzeugt, der mit Weite, Sehnsucht, Tiefe, aber auch Bewegung, Rhythmus und Kraft assoziiert wird. Es ist eine offene Musik mit viel Reife, die die Sängerin, die sich als Erzählerin versteht, auf wunderbare Art trägt und frei fühlen lässt. „Turkus Stimme zu hören bedeutet Verzauberung. Sie schlägt ihre Zuhörer augenblicklich so in den Bann, dass man schier zu atmen vergisst...." (Zeitungskritik, 2009 SZ Passau)
fjoralbaturku.de
myspace.com/fjoralbaturku
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13.04.10_SPANIOL4

Frank Spaniol - Tenor, Bcl
Ulf Kleiner - Piano
Markus Bodenseh - Bass
Sebastian Merk - Drums
Im Frühjahr 2008 war die Combo SPANIOL4 wie bereits in den Jahren zuvor ausgedehnt unterwegs, drei Wochen ging es mit viel neuer Musik im Gepäck quer durch Deutschland. Schon nach wenigen Konzerten stellte sich das nötige Tourfeeling ein. Die Fahrten in zwei stramm bepackten Kombis, die Suche nach sorgfältig versteckten Clubs, der Running-Gag der nicht aufgehängten Plakate, die Unterbringung in skurrilen Pensionen, das alles sorgte für die richtige Dosis Energie, die inspirierte Musik ermöglicht. Unter anderem war SPANIOL4 in diesem Zeitraum Finalist beim Neuen Deutschen Jazzpreis in Mannheim.
Anschließend vergruben sich die vier langjährigen Freunde in der Künstlerkolonie "Wagenhallen" in Stuttgart, um dort mit Hilfe alter Röhren-Rundfunktechnik ihre dritte Platte so aufzunehmen, wie es in den Hochtagen des Jazz üblich war: alle Musiker spielen in einem Raum - das bedeutet Rücksichtnahme auf Lautstärkeverhältnisse und absolute Konzentration; Overdubs und nachträgliche Korrekturen sind hier nicht möglich.
Schon bald wurde klar, dass Spaniols neue Komposition "Into Deep" inhaltlich und programmatisch den Weg weisen sollte: die alten Mikrophone samt Röhren-vorverstärkern transportieren den Sound der Instrumente mit ihrem eigenen charakteristischen Timbre. Das Fender Rhodes Piano und die erstmals bei SPANIOL4 verwendete Bassklarinette sorgen mit ihrem warmen unaufdringlichen Sound für ein Verschmelzen der unterschiedlichen Klangfarben. Man spürt tatsächlich, wie es der Titelsong des Albums verheißt, die Essenz einer lange eingespielten Formation.
Frank Spaniol (Tenor, Bcl)
Der Leader von SPANIOL4 ist u.a. bei DePhazz und Bartmes zu hören. Gefragter Sideman unterwegs in ganz Europa.
Ulf Kleiner (Piano)
Bei diversen, auch elektronischen Formationen ist er unentbehrlich. Auch Jeff Cascaro und Ian Pooley wollen nicht auf ihn verzichten.
Markus Bodenseh (Bass)
Viele wollen ihn (z.B. Joo Kraus, Ed Partyka), wir haben ihn. Das Bass-Bollwerk aus Süddeutschland.
Sebastian Merk (Drums)
Einer der angesagtesten deutschen Drummer hilft uns eine moderne Jazz-Combo zu bleiben. Diesen Dienst erweist er u.a. auch Kurt Rosenwinkel oder Lee Konitz.

"... Kräftiger Applaus." (Karsten Mentasti, Braunschweiger Zeitungsverlag)
"Die vier machen wunderbare Musik auf sehr hohem Niveau und swingen, was das Zeug hält. Gratulation!" (Wolfgang Haffner)
"... improvisatorische Musik vom Feinsten, spannend, energiegeladen, intelligent und humorvoll." (Christian Nees, nmz)
"... der abwechslungs- und facettenreichste Auftritt des Abends, ... faszinierend in den Details, ..." (Volker Doberstein, Neuer Deutscher Jazzpreis 2008)
www.myspace.com/spaniol4
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09.03.10_GEOFF GOODMAN QUARTET

GEOFF GOODMAN - guitare
TILL MARTIN - saxophone
TIZIAN JOST - piano
MATTHIAS GMELIN - drums
Music of Bill Evans and
Thelonious Monk
Geoff Goodmans neues Quartett widmet sich zwei der großartigsten Pianisten und Komponisten des Jazz: Bill Evans und Thelonious Monk. Beide sind für ihre individuellen harmonischen, melodischen und rhythmischen Konzepte bekannt und unterscheiden sich auch genau darin. Ihre Musik ist durch Sensibilität, spirituelle Tiefe und musikalischen Humor geprägt. Obwohl ihr Spiel und ihre Kompositionen sehr unterschiedlich sind, passen sie nebeneinander gestellt sehr gut zusammen.
Der Verzicht auf einen Bass und die Kombination von Klavier mit Gitarre in Goodmans Band, erzeugt einen interessanten, transparenten und offeneren Klangraum. Gemeinsam mit Saxophon und Drums, lädt er geradezu ein zu interaktivem und spontanem Spiel. Die wunderbare Musik der beiden Pianisten/Komponisten erhält so einen neuen Klang, dargeboten von dem aufregenden und hochkarätig besetzten Quartett.
www.geoffgoodman.com |
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09.02.10_DUO DOIS

PEDRO TAGLIANI - Gitarre
CHRIS GALL - Klavier
A BRAND-NEW ENSEMBLE OF TWO EXTRAORDINARY AND VIRTUOSO MUSICIANS
Im letzten Jahr nahmen der Gitarrist Pedro Tagliani und der Pianist Chris Gall Ihre erste gemeinsame CD auf und erlangten mit Ihr in der Musikszene viel Aufmerksamkeit und beste Resonanzen.
Die Besetzung ist ungewöhnlich: Gitarre und Klavier, zwei Akkordinstrumente finden in DUO DOIS zueinander. Da braucht es schon ein ausgeprägtes beiderseitiges Verständnis sowie die absolute Beherrschung der beiden Instrumente, um sich in dieser Konstellation nicht "im Weg zu stehen". Aber mit Ihrem großen Gefühl für brasilianische Rhythmen, ihrem Gespür für feinfühlige und charmante Melodien und vor allem ihrer fast "hörbaren" Freundschaft, gelingt Pedro Tagliani und Chris Gall mit DUO DOIS moderne, mitreißende brasilianische Musik.
Eigenkompositionen wie Tagliani's "Levando a Vida", das schon der legendäre Pianist Egberto Gismonti aufgenommen hat mischen sich auf DUO DOIS mit ausgewählten brasilianischen Standards: Louis Bonfa's "Manha de Carneval" in einem bislang noch nicht gehörten Arrangement und Interpretationen von Klassikern von Luis Gonzaga und Antonio C. Jobim.
DUO DOIS – das ist Jazz, Samba, Chorro und Bossa Nova, ist ein Fest zweier Freunde, aber vor allem: Brasilien, seelenvoll und mitreißend.

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12.01.10_CLAUS RAIBLE TRIO

CLAUS RAIBLE - piano
SVEN FALLER - bass
RICK HOLLANDER - drums
Claus Raible arbeitete mit Größen zusammen wie Art Farmer, Jimmy Cobb, Andy Bey, Charles Davis, Ben Dixon, Alvin Queen, Ed Thigpen uva. Neben seinen Engagements als gefragter Begleiter, tritt Raible regelmäßig als Leiter unterschiedlicher, bisweilen recht außergewöhnlicher eigener Formationen in Erscheinung. Die Besetzungen variieren dabei von Trio über Sextett, Oktett bis Orchester. Er erhielt 1992 den Würdigungspreis des Österreichischen Ministers für Kultur und Wissenschaft, 2006 den Bayerischen Kunstförderpreis.
Während der letzten Jahre hat Claus Raible immer wieder Trios mit verschiedenen herausragenden Besetzungen geleitet, so z.B. mit Paulo Cardoso und Mario Gonzi („Introducing The Exciting Claus Raible“), Martin Zenker und Ed Thigpen („Live At Birdland“) und zuletzt mit Giorgos Antoniou und Ben Dixon („Don’t Blame Me“).
Heute präsentiert sich das Trio mit Raible’s langjährigen musikalischen Kollegen Rick Hollander (Schlagzeug) und erstmals mit dem Bassisten Sven Faller.
„Raibles Improvisationen suchen an Präzision und Einfallsreichtum Ihresgleichen.“
(Claus Regnault, Süddeutsche Zeitung)
„Raible swingt was das Zeug hält mit subtiler Finesse und wie selbstverständlicher pianistischer Eigenständigkeit.“
(Dr. Tobias Böcker, NR)
„Raible spielt diesen Stil mit einer Vitalität und Autorität, die echt und packend sind“
(Hans-Jürgen Schaal, Jazzzeitung)
www.clausraible.com |
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