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08.12.09_VEIN



Michael Arbenz
- piano
Thomas Lähns
- bass
Florian Arbenz
- drums

Wer Jazz liebt, wird kaum erwarten, dass sich ein Jazztrio ganz von der Tradition löst. So prägend der genetische Bezug aber auch ist, so einzigartig und vielfältig ist der Spielraum für Neues. Das Spannende und Frische an Vein ist genau dieser Bezug: Zitate werden so clever wie souverän eingesetzt, und eben auch sehr sparsam. Das Fundament prägt nicht, es inspiriert. Dem Puls der drei Musiker spürt man deutlich an, dass auch andere Musikrichtungen - von klassisch bis elektronisch - in ihren Adern fliessen. Dieses Gemisch strömt frei durch alle drei Klangkörper, ohne den Bezug zu verlieren. Dazwischen gibt es viel frisches Blut und reichlich Sauerstoff. Die Idee des Trios, verschiedene Einflüsse miteinander zu verweben und der Jazztradition gegenüber zu stellen, geht voll auf. Vein transportiert die Musik direkt ins Herz.



Im Jazzkeller gab es ein Konzert einer geradezu abgehobenen Sonderklasse zu bestaunen. Greg Osby trat mit dem Schweizer Klaviertrio "Vein" auf...Nach allem, was der 47 Jahre alte Altsaxophon-Stilist durchlaufen hat, scheint er im Moment in dem Ensemble der Brüder Arbenz und des Bassisten Thomas Lähns kongenial aufgehoben wie nirgends sonst... Das Trio "Vein" fordert und stützt Osby in grandioser Weise. Der Pianist Michael Arbenz muss als verborgener Weltstar betrachtet werden. Es spielt in der Liga von Brad Mehldau und Jacky Terrasson, technisch virtuos und präzis, zerklüftet vielseitig, voller verrückter Einfälle zwischen knorrigen Hackakkorden und silbrig perlenden Läufen, harmonisch sperrig oder lieblich - ein Tanz mit den Geistern von Lennie Tristano und Thelonious Monk und seinen ganz eigenen Phantasien...
-Ulrich Olshausen, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 3.2008

Im Set nach der Pause erwiesen sich die Vein-Mitglieder entsprechend ihrem CD-Titel "Standards-No Standards” als ebenso großartige Interpreten. Stücke wie "All the things you are" klangen überzeugend eigenständig umgesetzt. Ein überaus beeindruckendes Konzert boten die Baseler, das dauerhaft in Erinnerung bleiben wird.
-Jürgen Neitzel, Marburg-News, 2.2008

I thoroughly enjoyed this CD and I picture myself pulling it out when my Jazz piano friends come over, saying “Check this out!” Highly recommended.
-David Kane, Cadence, NYC, 4.2007

Mit ihrer CD spielen sich die drei an die Spitze des Genres.
-Beat Blaser, Aargauer Zeitung, 3.2007

Pianist Michael und Drummer Florian schaffen mit Thomas Lähns, was vielen nur als Ansatz oder ungewollte Karikatur gelingt: Ihr Triojazz... überrascht!...
-Frank von Niederhäusern, Radiomagazin, 8.2008


www.vein.ch

 

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10.11.09_Inner Shape



Roman Ott - Saxophon
Florian Höfner
- Piano, Akkordeon
Lars Gühlcke
- Bass
Peter Gall
- Schlagzeug

Inner Shape ist das Quartett des jungen Bremer Saxophonisten Roman Ott. Mit Florian Höfner (Piano) und Peter Gall (Schlagzeug) spielt er schon seit dem Beginn ihres gemeinsamen Jazz-Studiums an der Berliner Universität der Künste zusammen. Lars Gühlcke, seit kurzem dabei, ist ein bekannter Bassist der Berliner Szene.
Die Band tourt seit einigen Jahren erfolgreich durch die deutschen Jazzclubs und inzwischen auch im Ausland. Die Vier sind zu einem überaus eingespielten Team geworden, dessen Markenzeichen ein unverwechselbar eigener Sound und eine unbändige Spielfreude sind. Das Repertoire besteht fast ausschließlich aus eigenen Stücken, die aus der Vielfalt des zeitgenössischen Jazz schöpfen und doch stets auch den Spirit großer Meister wie Coltrane oder Wayne Shorter in sich tragen. So entsteht ein authentisches, abwechslungsreiches Programm, das durch Ehrlichkeit und Frische überzeugt.

Jazzthetik-Redakteur Rolf Thomas schreibt über die im April erschienene Debut-CD (Traumton-Records): "So jung sind die meisten Musiker, die einem in diesen Tagen als neueste Entdeckung des jungen deutschen Jazz empfohlen werden, meist gar nicht. Roman Ott aber ist tatsächlich erst 24 Jahre alt, was man kaum glauben mag, wenn man sein Debüt-Album „Inner Shape“ hört. Hier sind vier reife Musiker am Werk, die sich tief in ihre Version des zeitgenössischen Jazz eingegraben haben(.....) Und so unterschiedlich die neun Kompositionen auf „Inner Shape“ auch sind, so ist doch ein roter Faden erkennbar. Hier hat eine echte Working Band zusammengefunden, die sich gemeinsam die eigene Ausdruckskraft erarbeitet hat. Warum das dann trotzdem völlig anstrengungslos klingt, ist eines der Geheimnisse, das die Musik von Roman Ott in sich birgt."



Eigenständiger Sound wie aus einem Guss [...] Roman Ott hat sich zu einem sensiblen Solisten entwickelt, der einen eigenständigen warmen, mitunter geradezu innigen Klang [...] besitzt. [...] Selbst bei furiosen Up-Tempo-Titeln gerät nichts außer Kontrolle. (Weserkurier)

[...] ein junges Quartett mit großem Potential und einer enormen Energie. (Radio Bremen)

Erstklassige Teamarbeit mit hohem kreativen Potential. (Nordseezeitung)

[...] hier mischen sich eine erstaunliche Reife mit dem packenden Interplay seines [...] Quartetts. Ein sympatisches Debüt mit großem Potential. (JAZZthing)

Ott spielt mit einem frischen, unverbrauchten Ton. [...] Seine Phrasierung ist exzellent, bewegt sich zwischen einem klar akzentuierten Ton und einer leicht verwaschenen Sprache. (Jazzpodium 07/08 2007, Jörg Konrad)

Schon früh hatte er einen bemerkenswert reifen, kraftvollen und lyrischen Saxophonsound kultiviert. (Radio Bremen)


www.inner-shape.de

 

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13.10.09_Cook-Porter DUO





Marty Cook - Posaune
Larry Porter - Piano

Jazz auf höchstem Niveau präsentieren die amerikanischen Musiker Marty Cook und Larry Porter. Neben Eigenkompositionen interpretieren sie selten gespielte Standards von W.C. Handy, Fats Waller, Duke Ellington, Charlie Parker, Thelonius Monk, Ornette Coleman und anderen. So spannen sie einen geschichtlichen Bogen von den Wurzeln des Jazz bis zum zeitgenössischen Jazz. Cook und Porter wuchsen in Ohio auf und verbrachten den größten Teil ihres Musikerlebens in New York. Beide leben zur Zeit in Deutschland. Cook in München und Porter in Berlin.

Marty Cook, Posaune, Komposition
Geboren in Long Island, New York, und aufgewachsen in Ohio. Seine professionelle Karriere fing er mit 19 Jahren in New York an, wo er mit Ausnahme von Abstechern nach Europa und an die Westküste bis Ende der siebziger Jahre lebte und arbeitete. In der legendären New Yorker „Loft Jazz“ Szene der siebziger Jahre war Marty Cook mit verschiedenen Gruppen aktiv. Er arbeitete mit bekannten Jazz-Musikern wie Jeanne Lee, Joe Lee Wilson, Jay Clayton, Ted Daniel and Sam Rivers.
In Europa spielte er u.a. mit Joe Lee Wilson, Charlie Haden’s Liberation Orchestra, Hans Dulfer, Günther Klatt, Gunter Hampel, Mal Waldron, Embryo, Monty Waters, Jim Pepper, Barbara Dennerlein und Der Rote Bereich. Er ist mit eigenen Gruppen in ganz Europa getourt, hat auf Festivals gespielt und ist im Fernsehen und im Radio aufgetreten.


CDs unter eigenem Namen:
Trance (Circle records) Nigthwork Theory of Strange (Enja records)
Red White Black & Blue Borderlines Phases of the Moon Fractal Gumbo (Tutu Records)


Larry Porter piano, composition
Geboren in Cleveland, Ohio. Er studierte am Cleveland Music Settlement, Eastman School of Music und Berklee College of Music. 1973 ging er nach Deutschland und spielte mit Bobby Jones, Sal Nistico, Leszek Zadlo, Volker Kriegel, Kai Winding, Mel Lewis, Günter Lenz, Bobby Stern. 1976 bereiste er Asien, studierte Musik in Afghanistan und Indien, lernte die Rebab und die Sarod, beides Zupfinstrumente. In den nachfolgenden Jahren lebte er in New York, Spanien und Deutschland. 1986-88 tourte er mit Chet Baker. Außerdem arbeitete er mit Art Farmer, Thad Jones, Heinz Sauer, Conexion Latina, Benny Bailey, Don Menza, Al Cohn, Leo Wright, Sheila Jordan, Mark Murphy, Jay Clayton. 1992 erhielt er den Musikpreis der Stadt München.

CDs unter eigenem Namen:
First Date Sonnet For Sal (Jazz Stop)
March Blues (Enja Records)
Acoustic Music (Popular Records)


Kritikerstimmen:

Marty Cook
„...Cook führt die zeitgenössische Posaunisten-Riege an. Er besitzt beeindruckende Qualitäten, sowohl als Solöist als auch als Bandleader: klare Artikulation, unerschöpfliche Ideen, scharfe Arrangements und eine imponierende strukturelle Sensibilität.“ - The Penguin Guide to Jazz


Larry Porter
Unter den Jazz-Pianisten ist er einer der Wenigen, der die alte Weisheit in neue Akkorde und Rhythmen übersetzt: Als Musik mit europäischamerikanisch-afrikanischen Wurzeln ist Jazz schon immer Weltmusik gewesen. Den Rest des Globus zum Klingen zu bringen, gelang ihm in der Unterfahrt dann auch mit fast beiläufiger Selbstverständlichkeit. - Geseko v. Lüpke, Süddeutsche Zeitung


www.martycook.com

 

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08.09.09_DOIS DO SAMBA



„Dois do Samba“ ist das Ergebnis der Zusammenarbeit der brasilianischen Musiker Dudu Nicácio aus Minas Gerais und Rodrigo Braga aus Rio de Janeiro. Für dieses Projekt haben sie sich von den großen Vorbildern wie Baden Powell und Vinicius oder João Bosco und Aldir Blanc inspirieren lassen, die auch gerne zu zweit gearbeitet haben.

Die Musik von „Dois do Samba“ ist stark verwurzelt im Samba Crioulo, Jongo, Partido Alto und Samba de Roda. Dabei ist die starke Affinität des traditionellen Sambas immer deutlich zu hören. Durch ihre Lieder wird man zwangsläufig in die wunderbare Welt Rio de Janeiros gezogen, welche zu einem einzigartigen Erlebnis wird.

Rodrigo Braga studiert an der Universität von Rio de Janeiro klassische Kompostion und spielt in der Band von Luis Melodia, mit dem er unter anderem bereits auf dem Jazzfest in Montreux aufgetreten ist.

Gerade eben haben sie vom brasilianischen Kultusministerium eine Förderung erhalten um in Europa auf Tournee gehen zu können und das Konzert in der Reihe Jazz+ in der Seidlvilla wird eine der seltenen Möglichkeiten sein die beiden in Deutschland zu hören.

www.myspace.com/doisdosamba

Videos:
http://www.youtube.com/watch?v=0LqDgWxbSj0
http://www.youtube.com/watch?v=MJkJUjkhBZo

 

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14.07.09_Humour's Humidity



Oliver Roth - Flute and Comp.
Reto Staub
- Piano
Martin Wyss
- Bass
Michi Stulz
- Drums

Der Quer-Flötist
Mit seinem Quartett spielt Oliver Roth zeitgenössischen Jazz, der zwischen Action und Abstraktion, Anmut und Aggression oszilliert: aufregende, andersartige, facettenreiche Musik, die in keine der herkömmlichen Schubladen passt, Musik, die sowohl Emotionen weckt als auch die grauen Zellen im Oberstübchen ins Rotieren bringt, Musik, die den Aufbruchsgeist von bahnbrechenden Aufnahmen wie Ornette Colemans «The Shape of Jazz to Come», Jimmy Giuffres «Fusion», «Thesis» und «Free Fall» sowie Eric Dolphys «Out to Lunch» auf eigenständige und kreative Weise in die Gegenwart transportiert.

Roth, der Klassik und Jazz studierte, ist ein Brückenbauer ausgehend von der Dringlichkeit und der Schwungkraft des Jazz, der klanglichen Vielfalt der Neuen Musik und dem prozessualen Charakter der freien Improvisation entwickelt er seine Stücke, die trotz ihrer formalen Raffinesse viel Raum lassen für intuitives "Instant Composing".
Abgesehen von eingefleischten Neutönern wie Robert Dick oder Matthias Ziegler gibt es im Jazz so gut wie keine Musiker, die ausschliesslich flöten. Roth konzentriert sich nicht aus Bequemlichkeit auf die Flöte, vielmehr verzichtet er ganz bewusst auf instrumentale Verzettelung. So ist es ihm möglich, konsequent an seinem (bereits imposanten) Sound zu arbeiten.



Für sein Quartett hat Roth Musiker ausgewählt, die mehr wollen und können, als wild entschlossen draufloszuspielen. Die Kompositionen Roths, die z.T. auf der Destillation von Probeaufnahmen basieren, orientieren sich nicht an konventionellen Song-Schemata und sind dementsprechend auch kein Ausgangspunkt für einen Staffellauf der Solisten: Sie sind ein Sprungbrett für gemeinsame Exkursionen und setzen bei allen Beteiligten ein ausgeprägtes Sensorium für das Zusammenführen von experimenteller Offenheit und struktureller Schlüssigkeit voraus.

Roth und der Pianist Reto Staub erschliessen sich seit einem Jahrzehnt in der freien Improvisation neue Klangwelten und Interaktionsformen. Den Bassisten Martin Wyss hat Roth in seine Band geholt, weil dieser auch sehr souverän mit dem Bogen umzugehen versteht. Mit seiner sehr differenzierten Laut-Leise-Dynamik und breiten Klangpalette ist Michi Stulz der ideale Schlagzeuger für eine Band, die trotz der traditionellen Besetzung einen weiten Bogen um das hierarchische Prinzip "Leader plus Rhythmusgruppe" macht.
(Text von Tom Gsteiger)

http://www.myspace.com/humourshumidity

 

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09.06.09_TMQ - Tobias Meinhart Quartett



Tobias Meinhart - Saxophon/Komposition
Lorenz Kellhuber - Piano/Komposition
Olivier Hein - Kontrabass
Daniel Mudrack - Drums

Das Tobias Meinhart Quartett- kurz "TMQ" spielt lupenreinen, intensiven Jazz. Mit seinen 3 Mitstreitern hat sich der Saxophonist Tobias Meinhart eine Band formiert bei der professionelles Handwerk auf sensible Kreativität treffen. Mit Kompositionen des Leaders und des 18jährigen Ausnahmetalents Lorenz Kellhuber erschaffen die Musiker einen Bandsound der sich irgendwo zwischem modernen New Yorker Klangideal und swingendem Hardbop Jazz der 60er Jahre bewegt.

Aktuell: Soeben hat das "TMQ - Tobias Meinhart Quartett" den Startbahn-Jazz Wettbewerb gewonnen und spielt somit am Jazz an der Donau Festival am 18.Juli als Vorband von Gonzalo Rubalcaba und Till Bönner.
www.jazzanderdonau.de


Eine gehörige Portion Erfahrung verdiente sich Tobias Meinhart ua. bei der All-Star Big Band der Schweiz zu der er von der Musikhochschule Basel berufen wurde oder bei sog. "Sit-Ins" und Konzerten mit der amerikanischen Trompeterin Ingrid Jensen, Jorge Rossy (zb. Brad Mehldau Trio) und dem Aaron Goldberg Trio. Zusätzlichen Schliff holte er sich am "Conservatorium van Amsterdam" und bei privaten Unterrichtsstunden in New York bei den Ausnahmemusikern Seamus Blake und Mark Turner. Seamus Blake: "Tobias is one of the young lions out there. Deeply rooted in the jazz language but he also has something new to add.(...)"

Pianist Lorenz Kellhuber definiert mit seinem ausgeprägten Sinn für Harmonik den Sound des Quartetts wobei er auf eine Palette von Farben zurückgreift die den Zuhörer in ihren Bann schlagen. Er ist jüngster Student am Jazzinstitut Berlin und mehrfacher Preisträger diverser Wettbewerbe.

Bassist Olivier Hein und Drummer Daniel Mudrack sind viel gefragte Sideman bzw. eigene Leader, zb. bei der Harald Rüschenbaum Big Band oder "Daniel Mudracks H3". Auch in dieser Band swingen sie wie die Hölle.

Das im Frühjahr 08 gegründete "TMQ" hat auf den JAzz-Nights Langnau vor Bands wie den Yellowjackets feat. Mike Stern, oder dem Sam Yahel Trio mit Joshua Redman gespielt, auch am Jazzfestival Basel 09. Die Band spielt eine Woche am Getxo Jazzfestival/Bilbao in Spanien, wo sie aus 58 Bewerbern als einer der vier Finalisten ausgewählt wurde, ebenso spielen sie am Finale der "Start-bahn Jazz 09". Im August 09 verbringt das "TMQ" eine Woche in Barcelona. Dort werden sie auf Einladung von Jorge Rossy von internationalen Jazz-Größen wie Mark Turner, Ben Monder, Jorge Rossy etc. gecoacht.

www.myspace.com/tobiasmeinhart

 

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12.05.09_Tim Allhoff Trio



tim allhoff - piano
andreas kurz
- bass
bastian jütte
- drums

das programm des tim allhoff trio befasst sich hauptsächlich mit tim allhoffs eigenkompositionen, deren charakter sowohl einflüsse des jazz, als auch klassischer musik wiederspiegeln. es werden aber auch ausgewählte standards aus dem great american songbook interpretiert. das debut album des trios erscheint im frühjahr 2009.

tim allhoff:
tim allhoff wurde 1980 in augsburg geboren und erlernte von kindesbeinen an das klavierspiel autodidaktisch. nach einer klassischen klavierausbildung studierte er am richard-strauß-konservatorium in münchen jazz-piano, wo er sein studium 2007 mit magna cum laude beendete. 2006 gewann er den 2. preis beim renommierten gasteig-wettbewerb, worauf die uraufführung seiner komposition »triptychon für solo-piano« im carl-orff-saal in münchen folgte. tim allhoff machte sich schnell weit über den süddeutschen raum hinweg einen namen, im laufe der letzten jahre bestritt der 27-jährige konzerte und tourneen, die ihn u.a. nach österreich, holland, frankreich, england und in die tschechische republik brachten. er arbeitete mit internationalen künstlern wie larry grenadier, charito und jeff ballard zusammen und ist neben seinem solo-klavier programm mit den projekten kayfidelity und deep! zu hören. 2008 wurde er mit kunstförderpreis der stadt augsburg ausgezeichnet.

andreas kurz:
andreas kurz gehört zu den gefragtesten bassisten im süddeutschen raum. er studierte klassischen kontrabass an der musikhochschule münchen und jazz-kontrabass am richard-strauss-konservatorium und in new york. er war unterem anderen mit dem tide&tickled trio, peter o´mara, harald rüschenbaum und nicholas simion zu hören. außerdem ist andreas kurz bassist in johannes enders' formation »enders room«. tourneen führten den 28-jährigen in die usa, nach australien, jordanien, syrien, frankreich, rumänien und in den libanon. andreas kurz lebt als freischaffender und komponierender bassist in münchen und leitet dort auch sein
eigenes quartett.

bastian jütte:
bastian jütte wurde 1973 in münchen geboren und studierte am richard-strauss-konservatorium, sowie
an der musikhochschule mannheim bei prof. keith copeland. in seiner jugend spielte er im landesjugend-jazzorchester, es folgten auftritte bei den jazzfestivals in montreaux und den haag, sowie zwei japantourneen. bastian jütte ist auf unzähligen cd-veröffentlichungen zu hören, unter anderem mit tony lakatos, dem victor alcantara trio, dem till martin quartett oder dem martin auer quintett. zudem spielte er 2006 mit carsten daerr und henning siverts die cd »germany 12 points«, sowie mit hugo siegmeth »red onions« ein, welche auf dem renommierten ACT-label veröffentlicht wurden. in zahllosen konzerten spielte jütte mit musikern wie vincent herring, johannes enders, bobby shew, maria schneider, adrian mears, tony lakatos oder michael wollny zusammen. sein musikalischer und intuitiver umgang mit dem schlagzeug prägt den sound des trios maßgeblich.


www.timallhoff.com

 

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14.04.09_FM Trio



Fabian M. Mueller (piano)
Kaspar von Grünigen
(bass)
Fabian Bürgi
(drums)

Bereits im Jahr 2003 gaben die Musiker des FM TRIOs (Fabian M. Mueller, Kaspar von Grünigen und Fabian Bürgi) erste Konzerte. Iniziert durch Kaspar von Grünigen wurden damals spontane adhoc-Auftritte gegeben. Dieses Zusammentreffen verschiedener Musiker entsprach dem Wunsch von Fabian M. Mueller, Pianist aus St.Gallen, ein eigenes Trio zu gründen.
Grundlage für die Musik des Trios bilden Eigenkompositionen, vorwiegend von Fabian M. Mueller. Doch die Interaktion und das Kollektiv, wie auch das Finden einer gemeinsamen Sprache, ist das Ziel der musikalischen Arbeit. Kaspar von Grünigen (Bass) und Fabian Bürgi (drums) verstehen es glänzend die Kompositionen auf einem hohen Niveau umzusetzen.

Im Jahre 2006 wurde zu Promozwecken die Demo “Searching“ in einem Berner Tonstudio unter Eigenregie des Trios aufgenommen. Dieser Aufnahme waren viele Konzerte, wie auch das Privileg, im Radio DRS Studio Zürich das Debutalbum des FM TRIO’ s aufzunehmen, zu verdanken.



- Als Shooting Star der Schweizer Szene ist der St. Galler Pianist Fabian Müller ein viel beschäftiger Mann; nach Live-Acts mit den Gruppen “Jalazz“ und “Box“ erscheint nun der erste Tonträger seiner eigenen Formation. Das “FM Trio“ mit Kaspar von Grünigen, Bass, und Fabian Bürgi, Schlagzeug, besteht in dieser Besetzung zwar schon seit 2003, doch erst jetzt legen sie ihr Erstlingswerk mit Eingenkompositionen vor. Stilistisch orientiert sich das Trio am Temporary Jazz, mit dem Anflug von Melancholie eines Keith Jarrett. Mit “Alone“ beweist die Band vom ersten Takt an, dass die Musiker harmonieren und gekonnt interagieren. Dadurch entfalten sie einen treibenden Groove. Müllers melodiöse Stilfiguren fügen sich passgenau in das Spiel seiner Partner. Das lässt Raum für solistische Ausflüge, auch wenn nur feine Melodielinien dafür die Klammer bilden. Trotz dieser flüchtigen Leichtigkeit fehlt es nicht an kompositorischer Strenge. Klanglandschaften breiten sich aus, werden aber nie unbestimmt, sondern bleiben stets strukturiert. (Martin Fischer, Jazz'n'More)


- Die Stärken des FM Trio liegen dezidiert im Interplay; man hört hier die kontinuierliche Arbeit und die Bereitschaft immer mit offenen Ohren ans Werk zu gehen. Die meisten Stücke stammen von Fabian Müller, aber auch Kaspar von Grünigen und Fabian Bürgi steuern Kompositionen zum Repertoire. So hat sich im Verlaufe der Jahre eine klar erkennbare Handschrift entwickelt. Auch wenn die Konkurrenz gross ist, darf man dem FM Trio also eine schöne Zukunft prognostizieren.
Peter Bürli (Redaktionsleiter Radio DRS 2)

- Fabian M. Mueller hat mit seinem Trio ein eigentliches Zeugnis musikalischer Frühreife vorgelegt. Was er zusammen mit Fabian Bürgi am Schlagzeug und und Kaspar von Grünigen am Bass im Studio von Radio DRS in Zürich aufgenommen hat, kommt so unaufgeregt und relaxed daher, dass man darüber ins Grübeln kommt.
Christian Köppel (Appenzellerzeitung)

- Dass Müller in seinem eigenen Trio zu einer eigenen Sprache gefunden hat, liegt nebst der hohen Spielfertigkeit primär an der Transparenz dieses Ensembles. Fabian Bürgi am Schlagzeug und Kaspar von Grünigen am Kontrabass billigen ihrem Regisseur jenen Raum zu, den er braucht, um seine oftmals elegischen Erzähllandschaften auszubreiten. Von Grünigen und Bürgi sind aber mehr als treue Begleiter; sie sind Müllers kommunikativer Widerpart, seine erzählerischen Souffleure, gleichsam seine Entschleuniger und seine Vorantreiber. (St.Galler Tagblatt, Michael Hasler)

- Bestechend der junge Pianist Fabian M. Mueller, ein Talent, von dem man sicher noch einiges hören wird.
Peewee Windmüller (Jazz ’n’ More)

- Was der Hörer auf 'Moment' vom fm trio zu hören bekommt, ist wunderbare Jazzmusik, mit viel Gefühl gespielt. Die Grooves welche das Trio entwickelt sind voller Spannung und die Leichtigkeit mit welcher sich jeder Musiker in diesem Trio bewegt ist sehr bemerkenswert. Die Kompositionen haben immer eine klare Linie und Struktur und sind voller Überraschungen. (Jazz Drummerworld
)

www.fmsounds.ch

 

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10.03.09_TRIO ELF



Walter Lang - Piano
Sven Faller - Bass
Gerwin Eisenhauer - Drums

Populäre Musikstile wie Techno, HipHop und Drum&Bass haben die Rhythmen, Klänge und Klangfarben unserer Umwelt gründlich verändert. Trio Elf nimmt Bezug auf diese Club-Grooves und integriert sie ins Konzept des akustischen Jazz-Pianotrios.

Rhythmusmeister bei Trio Elf ist ihr Schlagzeuger Gerwin Eisenhauer, der bei Dave Weckl am Drummer's Collective in New York studiert hat, Workshops mit Robby Ameen leitete und 2005 ein Drum&Bass-Arbeitsbuch für Schlagzeuger veröffentlicht hat. Wenn er bei Trio Elf digitale Rhythmen und Jungle-Beats in handgemachte, blitzschnelle Trommelstock-Künste übersetzt, beweist er seine ganz besondere Begabung. Ihm gegenüber sitzt Walter Lang, ein guter Bekannter auf der deutschen und japanischen Jazzszene, der mit einer romantischen Sensibilität glänzt, die auch einem Keith Jarrett oder Brad Mehldau gut zu Gesicht stünde. Last not least: Bassist Sven Faller, einst Mitstreiter von Jim Beard, Chico Freeman, Charlie Mariano, John Patitucci, Bobby Watson und anderen: Wie er Bassline-Grooves mit Jazzballaden-Feeling verbindet, macht ihn zur stilistischen Schnittstelle der Band.

Als Trio Elf vor zwei Jahren ihr Debütalbum veröffentlichten ("Elf", ENJ-9488 2), erntete ihr akustischer Jazz "mit elektronischem Flow" überwältigende Begeisterung. Stereo kürte das Album zur CD des Monats (Musik: 5 Sterne, Klang: 5 Sterne)und feierte es als "eine CD, der es gelingt, die Lager von Jazz und Techno in einer einzigen Musik zu vereinen." Jazzthetik nannte das Bandkonzept "simpel, aber genial" und fragte: "Warum ist eigentlich vorher noch keiner darauf gekommen?" Andere lobten die Pianotrio-Musik mit dem "loungy touch" als "eine neue Farbe in der Palette des Klaviertrios", "akustische Clubmusik" oder als "aufregende neue Mischung" mit einer "ganz neuartigen, abgehobenen Frische".

Mit "746", ihrem zweiten Album, begibt sich Trio Elf auf eine Reise in neue Gegenden. Sie verwenden vielfältigere rhythmische Patterns, präsentieren mehr eigene Stücke, überraschen mit seltsamen HipHop- und Techno-Feels und unerwarteten Episoden, die von lyrisch bis rockig reichen, aber immer clubby und relaxt bleiben. Dabei beziehen sich die drei auch auf die Techno-Historie (Kraftwerks "The Man-Machine"), stricken den italienischen Kitsch-Oldie "Azzurro" völlig um oder bearbeiten ein Brahms-Intermezzo. In Fallers "Adria" rücken das Trio sogar dem Parameter 'time' zuleibe, einer heiligen Kuh sowohl im Jazz wie im Club. Angesichts der großen Palette ihrer Innovationen schrieb ein Kritiker: "Die Welt braucht dieses Piano-Trio!"



"Subtle electronics and elegant romanticist piano motifs meet melodiously full basslines.."
Süddeutsche Zeitung

"It seems that jazz is being revived by piano trios at the moment : By Esbjörn Svensson‘s crowdpulling scandinavian kind, by Brad Mehldau‘s refined version of romantic ecstasy-pop, and now by Trio Elf. "
Stereo 9/06 "CD of the month"

"This Trio has the potential to reach a truly big audience“
Stereo 11/08 "CD of the month"

"Highly recommended – this record is deep and sophisticated yet cooking under the surface“
Drums & Percussion 6/08 "Record of the month"


www.trioelf.de

 

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10.02.09_Cosmic Groove Orchestra



Kathrin Pechlof - Harfe
Alex Czinke
- Gitarre
Jerker Kluge
- Kontrabass
Matthias Gmelin
- Schlagzeug

„May There Be Peace And Love And Perfection Throughout All Creation“

John Coltranes und Pharoah Sanders nachträglich eingefügter Prolog auf Alice Coltranes Platte „Monastic Trio“ ist heute kein bisschen weniger zeitgemäß als 1968. Die Spiritualität und Hingabe dieser bedeutenden Musiker, die geistige Erleuchtung mit innovativer Musiksprache vereinigten und damit eine der wesentlichen Strömungen des Jazz kreierten, sind Inspiration und Vorbild für das Cosmic Groove Orchestra.

Der Band gelingt es, nicht in Epigonentum zu verfallen und ehrfürchtig das Erbe der Großen zu imitieren, sondern den universellen musikalischen und spirituellen Geist der späten 1960er Jahre in unsere Zeit zu übersetzen und mit einer eigenständigen, modernen musikalische Sprache zu vereinen. Das Cosmic Groove Orchestra zelebriert eine gemeinsame Soundvorstellung, ohne sich in vordergründig demonstrierter Virtuosität zu verlieren.
Die vier Musiker spielen fast ausschließlich ihre eigenen Kompositionen, die durch deren verschiedenen musikalischen Hintergründe geprägt sind. Die weitläufigen, mitunter ekstatischen Improvisationen sind meist kollektiv, oft modal oder basierend auf kurzen Basslinien, ohne strenge Formstruktur und von extremer Dynamik. In jedem Konzert werden auch völlig frei improvisierte Stücke gespielt.



Seit Sommer 2006 spielt das Cosmic Groove Orchestra in der aktuellen Besetzung, wurde kurz darauf von dem Lichtkünstler Michael Pendry engagiert, zu seiner Installation „Das apokalyptische Weib“ in der Jesuitenkirche St. Michael in München zu spielen, die von insgesamt mehr als 10 000 Besuchern gesehen wurde. Das Cosmic Groove Orchestra erspielte sich durch regelmäßige Konzerte im Jazzkombinat im Münchener Club Prager Frühling einen großen Fankreis.

www.myspace.com/thecosmicgrooveorchestra

 

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13.01.09_Cinebanda



Julia Fehenberger (THE BOOGOOS) - Gesang
Alex Czinke
(bekannte Münchener Jazzgröße) - Gitarre
Simon Ackermann
(GITANES BLONDES) - Kontrabass
Basti Maiköfer
(KAMERA KINO) - Geige
Robert Alonso
(Bürger & the Pretty Boys) - Trompete
Martin Prötzel
(EXPRESS BRASS BAND) - Schlagzeug

Cinebanda ­ das ist mehr als neu interpretierte Filmmusik von internationalen Kinoerfolgen, Fernsehserien, Genrefilmen und heimischen Filmproduktionen. Cinebanda schafft Stimmung, die Sie direkt in das gemütliche Ambiente eines plüschigen Kinos aus vergangenen Zeiten versetzt, atemlos die Eskapaden der bezaubernden Audrey Hepburn in "Frühstück bei Tiffany" verfolgend.
Cinebanda lässt beispielsweise die 80er Jahre neu aufleben ­ durch eigene Versionen bekannter Titelmelodien aus Serien wie "Kir Royal" oder "Monaco Franze". Und: Cinebanda erzeugt Atmosphäre, indem die Band bekannten Melodien ein neues musikalisches Profil verleiht, das Ihnen in Ohr und Gemüt kriechen und dort verweilen wird.
Das Geheimnis der sechsköpfigen Band liegt in der Liebe zum Detail. Die Künstler lassen sich bei ihren musikalischen Versionen immer vom jeweiligen Film als Ganzes beeinflussen ­ nur so können ihre eigenständigen und eigenwilligen Interpretationen entstehen, die die ganze Bandbreite des großen Kinos mit subtilen oder skurrilen Mitteln wiedergeben sollen.


(Fotografie: Heidi Mayer)

www.cinebanda.de

 
         
   
     

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